Freitag, 30. Januar 2015

H54F - High 5 for Friday #5/2015

Diese Woche ging so rasend schnell vorbei, und der Januar ist auch schon wieder fast geschafft - irre!

Ich hab's nicht geschafft, alle geplanten Beiträge für diese Woche zu schreiben, bin froh, dass im großen Blog vieles auf Halde ist, so dass es da automatisch weitergeht.

Aber davon abgesehen gab's diese Woche auch wieder fünf Dinge, die mir Freude machten, für die Linkparty bei Pünktchen und Viktoria .

  1. Sonntag waren wir zum mittlerweile schon traditionellen Burns Supper. Ich hatte fest damit gerechnet, dass es dieses Jahr ausfällt, weil das neue Trific ja noch eine Baustelle ist, aber Oliver und Tanja fanden Asyl im Gasthof Möhrchen. Einen ausführlichen Bericht gibt es demnächst hier.  
  2. Die Auflösung der Gruppe der Prähistorischen Europäer, kurz "Pegida", schreitet voran. Oder anders gesagt: Der Müll trägt sich selbst raus.

    Mir ist klar, dass Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Futterneid, die ganze braune Sülze, mit Auflösung einer Gruppe nicht aus dem Köpfen verschwinden, klar. Aber es ist kein politisch tragbares Konzept, sich wöchentlich wie trotzige Dreijährige mit den Fäusten trommelnd auf den Boden zu werfen und lauthals schreiend Forderungen zu stellen. Das hat auch mit direkter Demokratie nichts zu tun. Das ist schlichtweg Dummheit.

    Ich bin immer wieder entsetzt über den Mangel an politischer Bildung, der sich in Diskussionen mit den Prähistorischen Europäern und ihren Nachläufern offenbart. Ich hoffe, das nicht alle von ihnen bildungsintolerant sind.

    Es gibt viele Möglichkeiten, sich einzubringen und Veränderungen zu bewirken - Trotz ist keine davon. Wählen zu gehen, wäre aber ein guter Anfang.
  3. Ich habe diese Woche jeden Tag meine Eisentabletten genommen. Das ist eine Kleinigkeit, aber eine wichtige, denn gelegentlich weiß ich nicht, ob die Ursache meiner diversen Maladien mein chronischer Eisenmangel ist oder ob sich mein blödes Burn Out wieder meldet.
  4. Ich war diese Woche beim Sport. Das fällt mir schwer, wegen meiner Arbeitszeiten, aber auch, weil ich nach 30 Jahren Krafttraining keine richtige Lust mehr dazu habe. Sportkurse, die mir besser gefielen, passen nicht in meine Arbeitszeit. Falls ich mir was wünschen dürfte: Frauen-Fittness-Boxen, abends um 19 Uhr im VAF (oder woanders im Hamburger Westen).
  5. Die Baustelle, die mir den Weg zur Arbeit erschwert, und ich haben uns arrangiert. Ich war diese Woche also jeden Tag pünktlich im Büro, was umso wichtiger war, weil Kollegin II Frühdienst hatte und genau verfolgt, wann Kollegin I und ich kommen und gehen, wie lange wir Pause machen usw. ... Wäre sie nicht so viel mit unserer Kontrolle beschäftigt, schaffte sie vielleicht ihre Arbeit ... Aber egal, seit gestern ist sie eh erstmal wieder krank, habe ich ihre Schicht zusätzlich übernommen.  
Ich freue mich auf das Wochenende und die nächste Woche, denn da stehen mindestens zwei Begegnungen mit lieben Menschen an.


Kommentare:

  1. Ich hoffe, es liegt am fehlenden Eisen.... das ist leichter zu beheben....
    Darf man sich klammheimlich freuen, wenn Menschen an sich selbst scheitern? Bei diesen ängstlichen Europäern tu ichs... aber ganz einfach wirds dadurch natürlich nicht... Integration ist für beide Seiten eine schwierige Aufgabe und Pflicht...
    Sport... ich würd gern wieder zum Rehasport... aber die Schmerzen sind grad zu schlimm, unerträglich und Sport wäre kontraproduktiv. Ich beneide dich, ich kann kaum laufen und bin total steif.
    Ich hätte mich auch so gern zum Kochtreff angemeldet... aber mir fällt es schon schwer, Essen für 3 Personen zu bereiten.
    Vielleicht ists ja gut, dass die Kollegin krank ist... ist bestimmt mehr Arbeit für dich, aber in angenehmerer Umgebung ist meist weniger stressig und belastend.
    Sorry, dass ich so midgelaunt bin... ich hoffe, du findest trotz allem Momente des Glücks und der Zufriedenheit. Schade, dass man dich bei ck kaum sieht.
    LG Beate

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    1. Oh, Beate, ich hoffe, es geht Dir bald wieder besser!
      Herzliche Grüße
      Sabine

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