Freitag, 20. Februar 2015

H54F - High 5 for Friday #8/2015

Hm, was war diese Woche los? Was möchte ich für die wöchentliche Linkparty bei Pünktchen und Viktoria mit Euch teilen?

1. Ich habe die Steuerklärung für 2013 fertig. Zwar ist das nur noch eine Sache von Minuten, seitdem wir die sogenannte "vereinfachte Steuererklärung" machen können, aber trotzdem bedurfte es erst einer Fristsetzung des Finanzamtes.

Und wo ich einmal dabei war, machte ich die für 2014 auch gleich mit. Beide Erklärungen wurden dann in der Mittagspause direkt abgegeben - praktischerweise ist das Finanzamt quasi direkt neben dem Büro. Für dieses Jahr werde ich mich allerdings durch die umfangreiche Steuererklärung quälen müssen ...

2. Ich habe den tmmd in der Mittagspause getroffen, was auch bedeutet, dass ich tatsächlich eine Mittagspause machte, obwohl ich mit Kollegin II Dienst hatte, was normalerweise heißt, dass ich keine Mittagspause machen kann, weil die Arme damit überfordert ist, dass eines meiner Telefone klingeln könnte. Sicherheitshalber fing ich Montag schon an, ihr zu sagen, dass ich Freitag in der Mittagspause verabredet bin und wiederholte das mantraartig jeden Tag. Sofern nichts dazwischen kommt, muss ich erst im Juni wieder ganz eng mit ihr zusammenarbeiten, wenn ich Kollegin I wieder vertreten. Ich kann also durchschnaufen.

3. Die Wahl ist endlich gelaufen. Wie sehr einige im Team unter Strom standen, merkten wir am Montag, als eine Krankmeldung nach der anderen eintrudelte von denen, die in den letzten Tagen, teilweise auch Wochen, schon angeschlagen waren. Kaum war der Druck weg, hatte die Grippewelle freie Bahn.

Am Ende der Woche waren Chef I, Blaumann II, Kollegin I und ich diejenigen, die noch die Stellung hielten - drei waren krank, einer kümmerte sich um kranke Frau und kranke Kinder, einer hatte durchgehend auswärtige Termine.

4. Durch die Ruhe nach der Wahl und weil bis zum Ausgang der Koalitionsverhandlungen einiges in der Schwebe ist, konnte ich oft früher Feierabend machen. Zwar ist meine Position ohnehin so angelegt, dass ich eher Minuseinheiten auf dem Arbeitszeitkonto mache, um die Pluseinheiten während der Vertretungsdienste aufzufangen, und seitdem wir die Arbeitszeiten von Kollegin I und Kollegin II verkürzten, damit beide ihre Überstunden abbauen können, mache ich da auch nur noch selten Pluseinheiten, aber trotzdem habe ich natürlich nichts gegen einen frühen Feierabend.

Früher Feierabend heißt auch, dass ich mit dem Gatten zu Hause bin. Aufgrund meines längeren Arbeitsweges muss ich meistens vor ihm aus dem Haus und komme nach ihm wieder. Außerdem hat der frühere Feierabend den Vorteil, dass ich im Hellen nach Hause komme.

Gestern war dann wieder Schluss mit dem frühen Feierabend: Kollegin II verabschiedete sich wieder mal in die Krankheit. Das ist in Ordnung, nur wäre eine Übergabe an mich schön gewesen. So erfuhr ich zufällig davon, als sie an meinem Büro vorbei lief und Chef I ihr "Gute Besserung" nachrief.

Nach anderthalb Jahren mit Kollegin II habe ich Übung im spontanen Einspringen und gelernt, mich nicht direkt nach der Arbeit zu verabreden, wenn sie Spätdienst hat - zu oft musste ich Verabredungen absagen, weil sie ausfiel. Mache ich mit ihr zusammen Dienst, verabrede ich mich gar nicht, denn ich weiß nie, wann und in welchem Zustand ich aus dem Büro komme.

5. Ich schaffe es nun schon seit acht Wochen, mich an meinen selbst verordneten Sparplan zu halten. Das selbst gesetzte Budget überschreite ich zwar mit schönster Regelmäßigkeit, aber ich kaufe zumindest nicht mehr in der Mittagspause spontan das Einkaufszentrum leer und habe wieder einen Überblick über meine Ausgaben.

Mit Glück, also wenn Kollegin II nicht weiterhin krank ist, habe ich nächste Woche ein paar freie Tage - gemeinsam mit dem Gatten.

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