Montag, 23. Mai 2016

Montagsfreude: Bewegte Pause

Seitdem ich zwei neue Kolleginnen habe, ist es auf Arbeit deutlich entspannter geworden. So gibt es kein Theater mehr, wenn ich es mal wage, eine Mittagspause zu machen.

Für die Ex-Kollegin II war das immer ein Drama, denn Mittagspause bedeutet, dass meine Telefone zu ihr umgestellt sind und klingeln könnten. Das ist zu viel verlangt (aber sonst betonte sie bei jeder Gelegenheit, dass mein Job so anspruchslos ist, dass sie ihn spielend mit erledigen könne).

Schulter-Nacken-Muskulatur-Trainingsgerät vom Fitnessparcours im Schleidenpark.
Meistens sprang die Ex-Kollegin I ein, aber die war mittags oft verabredet, so dass ich oft einfach keine Pause machte, um der Auseinandersetzung mit der doofen II aus dem Weg zu gehen. Daher dauerte es drei Jahre, bis ich endlich das Angebot meines Arbeitgebers zur Bewegten Pause annehmen konnte.

Das sind 20 Minuten am Montag in der Mittagspause - die dauert regulär 30 Minuten, so dass man mit Hin- und Rückweg gut hin kommt. Bei uns sagt auch keiner was, wenn wir die Pause mal überziehen, denn die Chefs kennen unser Arbeitspensum. So kann ich meistens noch schnell zum Bäcker oder Schlachter, um einzukaufen.

Wir machen in den 20 Minuten Faszientraining (das ist wohl der neue heiße Scheiß, kannte ich bislang nicht), Qi-Gong-, Pilates und Entspannungsübungen. Das macht Laune, hilft mir gegen Verspannungen, Schwindel und Tinnitus.

Diesen Montage freue ich mich besonders auf die Bewegte Pause, denn die pausierte zwei Wochen - die Trainerin hatte Urlaub.

Dieser Beitrag nimmt teil an den Montagsfreuden.

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