Mittwoch, 16. November 2016

#12von12 im November 2016

Der 12. November ist ein Sonnabend, und wir sind für unsere Verhältnisse relativ früh auf, der Gatte sogar schon vor mir. So werde ich mit Milchkaffee geweckt.

#1: Frühstück. 
Seit drei Wochen habe ich mit Magenschmerzen zu tun. Eine Woche war ich komplett auf Kaffee- und Schokoladenentzug. Das war nicht so schlimm, wie es sich anhört. Aber damit es meinem Magen besser geht, muss ich regelmäßiger essen. Und das mir (ich esse tatsächlich weniger als man denkt). Ich quäle mir also tapfer Cornflakes zum Frühstück rein, das einzige, was morgens geht. Zum Glück geht ein bisschen Kaffee schon wieder.

#2: Einkaufszettel schreiben. Der Gatte soll alleine zum Schlachter, deswegen ist neben dem Fleisch ein Hasenstempel, dann findet er das Fleischige auf der Liste schneller (Textmarker war aus).
Heute müssen wir ein wenig auf die Uhr achten, denn ich möchte Steaks zum Abendessen haben, und unsere Schlachterei, Radbruch, schließt um 13 Uhr. Eigentlich sollte der Gatte alleine zum Schlachter traben, weil ich in der Zeit zum Blumenhöker wollte, aber der Gatte befand, mein Fleisch solle ich schön selbst aussuchen ...

#3: Auf zum Fleischkauf.
#4: Blumen sind für mich ein Muss zum Wochenende.
#5: Wocheneinkauf. Im Laufe der Woche muss ich noch Brot kaufen, ansonsten haben wir alles. 
Für den Markt waren wir wieder zu spät dran, also ging's gleich weiter zum Discounter und zum Supermarkt.

#6: Die Erdbeeren sind reif und der Futterspender hängt.
Wieder zu Hause, nutze ich das restliche Tageslicht für den Garten, während sich der Gatte ausruht. Der Garten ist noch weit davon entfernt, winterfest zu sein - der Schnee kam zu schnell für mich. So steht dann auch das Futterhäuschen noch nicht, aber immerhin schaffe ich es, den Futterspender, den der Gatte mitbrachte, zusammenzubauen und aufzuhängen. Eigentlich müssten auch die Fahrräder zu Schwiegermutter in den Keller, aber das schaffe ich alleine nicht.

#7: Teepause. Der Gatte ergatterte das Endstück vom Frankfurter Kranz, das wir uns teilen (ein weiteres Stück ist im Kühlschrank).
Schnell ist Teezeit, und ich schaffe es tatsächlich mal, "Koch im Ohr" zu gucken. Das ist normalerweise nicht meine Fernsehzeit, aber Stevan Paul erinnerte auf Twitter daran, dass er heute Juror ist.

#8: Fernsehen.
Nach dem Tee fährt der Gatte in den Spielzeugladen Baumarkt, und ich kümmere mich ein wenig um den Haushalt. Die Küche und das Kochen überlasse ich allerdings dem Gatten, der nach seiner Rückkehr erstmal den Tiefkühler enteist. Unser Bauknechtkühlschrank ist so genial konstruiert, dass immer wieder Kondenswasser in das oberste TK-Fach läuft.

#9: Blätter fegen. Die beiden Scheffleras kamen aus dem Garten und schmollen jetzt erst mal, indem sie alle Blätter abwerfen.
Dann gibt es Abendessen. Der Gatte grillt die Rumpsteaks und gart sie mit etwas Butter im Ofen weiter. Sie sind so zart, dass man sie lutschen könnte.

#10: Abendessen. Für den Gatten gab's noch Sauce Béarnaise. 
#11: Zeitungen lesen.
#12: Stricken.
Der Tag klingt aus mit Zeitunglesen, fernsehen und stricken - meine Liste muss schließlich abgearbeitet werden. Und jetzt gucke ich rüber zu Caro von "Draußen nur Kännchen", was die anderen am 12. November so machten.

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