Mittwoch, 26. Juli 2017

Lego-Hack: Die Lego City 60119-Fähre wird schwimmfähig

Wenn wir schon mal ein Ferienhaus mit Pool haben, dann muss auch allerlei Schwimmzeugs mit. Und wenn ein Boot nicht ausreicht, dann wird kurzerhand im nächsten Spielzeugladen geguckt, was die Lego-Abteilung so her gibt. Die Wahl fiel auf die Lego City 60119-Fähre*. Die ist zwar eigentlich nicht schwimmfähig, sondern hat Gleiter für glatte Böden oder Teppich, aber da fällt uns sicher was ein, dachten wir uns.

Sie schwimmt und hat genügend Auftrieb, dass kein Wasser eindringt.
Zuerst sollten die Gleiter gar nicht verbaut werden, aber dann zeigt sich, dass sie prima davor geeignet sind, um einen Plastikstreifen (aus einer Tüte) zu halten, in den ein Schwimmkörper geschoben werden kann.

Anbringung des Auftriebkörpers.
Der Stapellauf erfolgte mit mit einem längs angebrachten leeren Tablettenröhrchen (in unserem Falle von Gebissreinigertabletten). Das erwies sich als wenig geeignet, da die Fähre nicht austariert werden kann. Die Seite mit dem Steuerhaus ist nämlich schwerer als die Seite mit dem Auto. Die Fähre lief schnell voll Wasser.

Fähre mit Auftriebskörper.
Also raus aus dem Pool und einen neuen Versuch gestartet. Wir überlegten, was mehr Auftrieb gibt und quer unter das Schiff passt. Unsere Wahl fiel auf die 140ml-Dose des Tupper-Kühlschranksystems*. Mit den Maßen 15,4 x 7,2 x 3,8 cm passte sie perfekt unter das Boot (natürlich tut's auch jede andere Plastikdose mit etwa diesen Maßen). In der Schlaufe des Plastikstreifens kann die Dose so verschoben werden, dass das Steuerhaus mehr Auftrieb bekommt.

Auch außerhalb des Wasser schmuck: Die Lego City Fähre.
Schwupps, wieder rein in den Pool zum zweiten Stapellauf, das Boot mithilfe der Plastikdose ein bisschen austarieren, und siehe da: Die Fähre schwimmt.

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