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Montag, 29. Juni 2026

#pmdd2026: Der 28. Juni 2026

An jedem 28. eines Monats ist Picture my Day-Day, kurz pmdd. Ich finde, das ist ein schönes Tagebilderbuch. Mitmachen ist einfach: Fotos vom Tag machen, bloggen oder mit #pmdd2026 auf Bluesky oder Instagram einstellen. Gesammelt wird alles auf dieser Seite.

Der Kirmeshase besteht darauf, dass ich aufstehe.

Ich freue mich wahnsinnig über die blühende Bromelie. Sie war ein Geschenk des Gatten. Er brachte sie von einem seiner Einkaufsbummel mit. Im Gegensatz zu mir bummelte er gerne durch Geschäfte und brachte mir jedes Mal etwas mit.

Erstmal halbwegs wach werden.

Dem Gatten guten Morgen sagen.

Ich freue mich über kühle 27°C im Wohnzimmer ... 

Viel Trinken ist heute wichtig. Ich setze erstmal zwei Kannen mit Hibiskus- und Minz-Schwarztee auf.

Ja, es ist Sonntag, ja, ich arbeite in Lifestyle-Teilzeit, aber trotzdem arbeite ich ein bisschen. 

Bald kommen die Glaser, um endlich Milchglasscheiben in die Balkonbrüstung einzusetzen, wie es sich der Gatte wünschte. Also muss der Stoff ab.

Ungewohnte Ausblicke beim Wäscheaufhängen.

Ein Schutzengel für die kranke Kollegin. Leider wird er sich verfliegen und nicht bei ihr ankommen.

Auch das geschah an einem 28. Juni.

Heute ist Sonntag. Wir erleben die zweite Hitzewelle des Jahres. Am Vortag war plötzlich ein Ohr taub. Verdacht auf Hörsturz hatte ich schon öfter, aber das war neu. Also ist heute größtmögliche Schonung angesagt, auch wenn das Ohr Gott sei Dank wieder frei ist - es war wie so oft wohl die Halswirbelsäule, nicht der Stress. Dennoch verzichte ich auf den eigentlich geplanten Besuch eines Posaunenkonzerts. Der Tag wird sehr ruhig, auch, weil der kommende Tag sehr anstrengend werden wird - der Verdacht auf Hörsturz kam schließlich nicht von ungefähr.

Mittagessen.

Ich hatte so viele kleine Wollreste, dass ich doch noch bei der Aktion "Das große Stricken" mitmachte. Kurz vor Einsendeschluss machen sich die Mützchen auf den Weg.

Morgen kommt Öl, und die Nachbarin, die so nett ist, sich um die Bestellung zu kümmern, braucht den Schlüssel für's Tankschloss. Den Anhänger beschriftete noch meine Mutter. 

Auf dem Weg zur Nachbarin, die den Tankschlüssel braucht, bringe ich auch gleich noch Post weg. 

Morgen will ich auf dem Rückweg von einem Termin einkaufen - wenn ich schon mal mit dem Auto unterwegs bin, nutze ich das aus. Damit ich die Einkaufstaschen nicht vergessen und damit ich nicht vergessen, beim Baumarkt vorbeizufahren, hänge ich alles an die Haustür.

Den Wochenplan neu schreiben.

Von der Wolle der Babydecke blieb so viel übrig, dass es noch für ein Mützchen und Baby-Bananensocken reicht.

Auch dieses Shirt brachte mir der Gatte von einem seiner Ausflüge in die Stadt mit. Er liebte den verschlagenen Blick von Sylvester - und er konnte genau so gucken.

Blick in den Abendhimmel.

Schnuffi hält unverdrossen Ausschau nach dem Gatten.

Vor dem Einschlafen noch etwas lesen*.

Der Rückblick in die ersten sechs Corona-Jahre: Am 28. Juni 2020 stand Schwiegermutter kurz vor ihrem Umzug in die Seniorenwohnanlage, verbrachte der Gatte zum vorletzten Mal einen Sonntag bei ihr (und er war noch gesund), trugen wir seit zwei Monaten Alltagsmasken. Am 28. Juni 2021 war besiegelt, dass der Gatte berufsunfähig erkrankt ist, wurde der Rentenantrag gestellt. Am 28. Juni 2022 war meine Mutter seit drei Tagen im Krankenhaus, hatte ich noch die Hoffnung, dass sie sich berappelt und wieder in ihr Haus zurückkehren könnte. Am 28. Juni 2023 hatten wir seit fast einem Jahr ein Haus und pendelten zwischen Hamburg und der lindgrünen Hölle. Am 28. Juni 2024 waren wir seit einem halben Jahr umgezogen und hatten eine Küche, deren Fertigstellung sich um mehrere Wochen verzögerte, weil der Küchenplaner Mist baute. Am 28. Juni 2025 brachte mir der Gatte zum letzten Mal den Morgenkaffee ans Bett. Diese liebevolle Ritual pflegten wir 26 Jahre. Der Gatte durfte noch knapp vier Monate bei mir bleiben. / *Affiliate links

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