An jedem 28. eines Monats ist Picture my Day-Day, kurz pmdd. Mitmachen ist einfach: Fotos vom Tag machen, bloggen oder mit #pmdd2026 auf Bluesky oder Instagram einstellen. Gesammelt wird alles auf dieser Seite. Ich mag dieses Bilder-Tagebuch sehr.
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| Ich kann inzwischen länger schlafen, schlafe auch oft wieder eine Nacht durch, aber gegen halb neun besteht Schnuffi dann doch darauf, dass es Zeit ist, aufzustehen. |
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| Damit war schon länger zu rechnen ... |
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| Dem Gatten Guten Morgen sagen. |
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| Der Espresso, den ich im Sommer kaufte, als der Gatte im Krankenhaus war, und den ich nach seiner Rückkehr einfror, ist alle. Wenn ich aus Kopenhagen zurück bin, wird neuer gekauft. Ich vertrage ihn besser als Filterkaffee. Lifestyle-Teilzeit sei Dank, habe ich morgens auch die Muße, in Ruhe Espresso mit viel Milch zu trinken. |
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| Frühstück. |
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| Tiefkühler-Tetris ... In einer Woche müssen da die Lebensmittel untergebracht werden, die sonst während meines Urlaubs verdürben. Das wird spannend. |
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| Heute laufen auf unterschiedlichen Kanälen den ganzen Tag Nachrichten. |
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| Die drei Thomas-Beckett-Rosen, die ich nach dem Tode des Gatten kaufte, scheinen den Winter überstanden zu haben! Eine kommt auf den Friedhof, eine an den Lieblingsplatz des Gatten in den Garten und die dritte in den Vorgarten, aus dem der Gatte einen Rosengarten machen wollte. |
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| Auch das geschah an einem 28. Februar. |
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| Die Wäscheberge abtragen. Zum ersten Mal trockne ich heute Wäsche auf dem Balkon. |
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| Es ist Ultimo, also Kassensturz im Wollsparglas. |
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| Ich habe eigentlich keine Kraft zum Backen, aber ich möchte Kuchen haben, und um zum Bäcker zu gehen, fehlt erst recht die Kraft ... |
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| Das sieht doch schon mal ganz gut aus. |
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| Doch, ich glaube, das muss so aussehen. |
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| Es hat geklappt! |
Heute ist Sonnabend. Der Gatte hat mich vor 17 Wochen verlassen. Ich bin noch immer gelähmt vor Trauer. Dementsprechend ist es ein ruhiger Tag. Ich könnte, müsste, sollte im Garten arbeiten oder den Vorgarten fegen oder den Keller aufräumen oder mich um den Nachlass kümmern oder oder oder, aber mir fehlt jegliche Kraft.
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| Teezeit mit frischgebackenen Marmor-Muffins. Ich bin heute so kraftlos, dass ich noch nicht mal stricken mag ... |
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| Ich habe die Blumen schön. Den Fruchtgummi-Strauß brachte Besuch mit. Langsam sollte ich die Gummis mal essen, damit sie nicht hart werden, aber der Strauß ist doch so hübsch ... |
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| Blick in den Abendhimmel. |
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| Bloggen fällt mir seit Wochen schwer, da einfach zu wenig Kraft. |
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| Das Abendessen vorbereiten. |
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| Auch daraus wird das Abendessen. |
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| Das Abendessen. Ich bin immer wieder stolz, wenn ich es trotz fehlender Kraft schaffe, mir etwas zu kochen. |
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| Ich schaffe es heute tatsächlich noch, die vielen Peppies in Google Maps zu übertragen! |
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| Noch klappt es mit der Wolldiät. Aber noch bin ich auch nicht in Kopenhagen. Auf der Liste stehen mehrere Wollgeschäfte. |
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| Das Ausräumen der Spülmaschine verschiebe ich auf den kommenden Tag. |
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| Im Iran wird jetzt sicher gefeiert, genau wie bei den Exil-Iranern hier. Mal schauen, ob das Land eine demokratische Zukunft hat. Ich bin skeptisch. |
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| Auch nach 17 Wochen hofft Schnuffi jeden Tag auf die Rückkehr seines Herrchens, das durch die Schlafzimmertür ging, um mit dem Treppenlift auf sein Sterbebett zu fahren. |
Der Blick zurück in die ersten sechs Corona-Jahre: Am 28. Februar 2020 war Corona nur eine Erkältung, maximal so schlimm wie eine Grippe (was auch nur Leute sagen können, die noch nie eine richtige Grippe hatten), verlebten wir den letzten Tag unseres Hochzeitstagsurlaubs in Dänemark. Am 28. Februar 2021 hatten wir uns in den Corona-Alltag eingelebt und die (leider vergebliche) Hoffnung, der Gatte würde wieder gesund. Außerdem hatten wir Impftermine und die (ebenfalls leider vergebliche) Hoffnung, mit der Impfung verschwände auch Corona. Am 28. Februar 2022 hatte meine Vertretung ihre Feuertaufe und bestand sie mit Bravour. Es war der erste Arbeitstag nach dem Hochzeitstagsurlaub in Dänemark. Am 28. Februar 2023 hatten wir plötzlich ein Haus, pendelten seit mehr als einem halben Jahr und hofften auf baldigen Umzug. Am 28. Februar 2024 waren wir vier Wochen entfernt von der Übergabe unserer Wohnung und der Beendigung des Hamburg-Kapitels. Am 28. Februar 2025 hatte der Gatte zwei OPs hinter sich und war guter Dinge, weil sie erfolgreich waren. Er ahnte nicht, dass noch sechs weitere OPs anstehen sollten und er keine acht Monate später sterben würde.
Die Rezepte zum Tag gibt's demnächst in der Kombüse. / *Affiliate links
Der Strauß, den ich am 17. November 1989 von unserer Familie in Hamburg bekam, war auch aus Fruchtgummis, Hauptfarbe blau, ich ließ ihn ehrfürchtig hart werden. Das war einfach alles zu schön und man wusste ja nicht, ob man jemals wieder einen Fruchtgummistrauß sein eigen nennen durfte.
AntwortenLöschenMein Wollwickler hat ein Zieharmonikasystem, sieht aber wackeliger als Deiner aus (ist nur Tarnung). Dass Du die Knäuel aber offenbar per Hand wickelst, erfordert meinen Respekt! Auch hier haben ich ein Kurbeldingens...
Ich hoffe sehr, dass Dir Kopenhagen etwas Freude wird schenken können!
Was für eine schöne Erinnerung ein Fruchtgummi-Strauß auslösen kann! Die Ziehharmonika-Wickler finde ich schöner, allerdings überzeugten sie mich nicht in punkto Standfestigkeit. Außerdem wollte ich ein Modell, das möglichst wenig Platz wegnimmt, und ein Gebraucht-Schnäppchen war der Wickler auch noch. Ja, ich wickle noch per Hand - ich habe aber auch knapp 10 Jahre gebraucht, bis ich befand, ein Wickler sei doch ganz praktisch. Bis dahin dachte ich, dass ich ja meistens gewickeltes Garn kaufe. Sollte ich mal was anderes als Socken oder einen Schal aus handgefärbten Garnen stricken, wird ein wohl Kurbeldings einziehen.
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