Freitag, 2. Oktober 2026

#pmdd2026: Der 28. September 2026

An jedem 28. eines Monats ist Picture my Day-Day, kurz pmdd. Ich finde, das ist ein schönes Tagebilderbuch. Mitmachen ist einfach: Fotos vom Tag machen, bloggen oder mit #pmdd2026 auf Bluesky oder Instagram einstellen. Gesammelt wird alles auf dieser Seite. 

Da ich heute zu Hause arbeite, lässt Schnuffi mich schlafen, bis es hell wird.

Der Gatte würde sagen, Schäfchen guckt mopsig. 

Dem Gatten guten Morgen sagen.

Arbeiten.

Ich habe beschlossen, für das erste Todesjahr des Gatten eine Temperaturdecke zu häkeln. Ich trug die Temperaturen nach und muss noch gucken, dass ich sie für die letzten Tage bis zum ersten Todestag eintrage.

Heute ist Montag, also Heimbüro-Tag. Da meine Kollegin mit am Start ist, ist es ein entspannter Arbeitstag. Ich kann mich um Inhaltliches und Konzeptionelles kümmern und mich in Ruhe mit der Kollegin besprechen. Das ist eine angenehme Abwechslung, denn Ruhe ist in unserem Bereich selten.

Ein bisschen Hausarbeit.

Der Teetisch wäre gedeckt. Und: Ja, ich brauche neue Gläser, weil die jetzigen milchig sind. 

Schnell noch den Wochenplan katualisieren.

Der tägliche Apfel. Die Äpfel des alten Baumes sind endlich groß und reif genug, um sie so essen zu können.

Die Heilwolle, die ich letzte Woche kaufte, ist gewickelt und wird vor dem Stricken gewogen. Die Verkäuferin war sich nicht sicher, ob's 100 Gramm sind, und sagte mir, wo sie normalerwiese verkauft, falls ich mehr brauche. Es sind aber 100 Gramm. Das sollte für zwei Paar einfache Handstulpen reichen. 

Pünktlicher Feierabend und ein bisschen Aufräumen, denn eine Strickfreundin kommt zum Tee. Heute wird allerdings weniger gestrickt als gehäkelt. Waldi der Dritte will fertig werden. Das Teetrinken zieht sich bin in den Abend, so dass außer Schnattern, Häkeln und Teetrinken nichts mehr passiert.

Waldi der Dritte will fertig werden.

Acht Maschen vor Ende muss ich noch ein neues Knäuel anfangen.

Fast fertig. Ein Streifen fehlt noch.

Angesichts der Kuchenschlacht fiel das Abendessen aus. 

Die Apfelernte der letzten beiden Tage.

Vor dem Einschlafen noch etwas lesen*. Die Holly-Holmes-Reihe* ist nur etwas für Schmerzbefreite. Inzwischen frage ich mich nicht mehr, was Autorin und Übersetzerin beruflich machen, sondern ob die Krimis von einer extrem schlechten KI geschrieben und übersetzt wurden. Aber da ich aktuell gerne mal wieder mindless lese, passt es.

Der Blick zurück in die ersten sechs Corona-Jahre: Am 28. September 2020 war der Gatte noch gesund und arbeitete. Ich hatte einen Büro- und Ladentag und wechselte die Zeitung an der Fenster-Leckage aus, wie auch am 28. September 2021. Am 28. September 2022 hätten wir laut Aussage des Bauunternehmers, der sich später als ziemlicher Chaot entpuppte, seit zwei Tagen im Haus wohnen können, war der Gatte noch fit genug, um mit dem Schornsteinfeger alleine die Hausbegehung zu machen. Heute kann er das nicht mehr. Am 28. September 2023 pendelten wir noch immer zwischen Wohnung und Baustelle. Am 28. September 2024 freuten wir uns auf den bevorstehenden Mallorca-Urlaub und ahnten nicht, dass es unser letzter gemeinsamer Mallorca-Urlaub sein würde, denn ein Jahr später war der Gatte Palliativ-Patient. Uns sollten noch drei gemeinsame Wochen bleiben. / *Affiliate links

Donnerstag, 1. Oktober 2026

Ausgelesen: Bücher im September 2026

Lesen mit dem Kuschel-Rudel.
Diese Reihe pausierte lange, aber jetzt versuche ich mal, sie wieder fortzuführen.

Aktuell habe ich noch ein Kindle unlimited-Abo, was ganz praktisch ist, da mein Bücherei-Ausweis abgelaufen ist und ich ihn noch nicht verlängern konnte. Das geht nicht online, das geht auch nicht per Abo / Bankeinzug. Das geht nur ganz old school zu den Öffnungszeiten der Bücherei, und die sind gerade nicht mir meinem Alltag kompatibel.

Bei Kindle unlimited gibt es gute Bücher und weniger gute Bücher. Im September las ich mich durch die letzte Kategorie. Ich nutzte das Abo, um die letzten fünf Bände der siebzehnteiligen Reihe "Die Tannentaler Tanten*" von Hanni Faller* zu lesen. Im Mittelpunkt stehen Emma Kirsch, eine Café-Besitzerin, und zwei Seniorinnen, Lucy und Phil, beide eine Mischung aus James Bond und Superwoman mit unklarer Vergangenheit. Zusammen mit Emmas besten Freundinnen lösen sie im fiktiven Bad Killingen allerlei Kriminalfälle.

Der Stil ist teilweise haarsträubend, voller Rechtschreib- und Logikfehler. Wie gut, dass ich aktuell bevorzugt mindless lese.

Dass ich aktuell bevorzugt mindless lese, kam mir auch bei den beiden aktuellen Bänden der Holly Holmes-Reihe* von K.E. O'Connor* zu Gute. Inzwischen frage ich mich nicht mehr, was Autorin und Übersetzerin beruflich machen, sondern ob eine extrem schlechte KI die Bücher schreibt und eine noch schlechtere KI sie ins Deutsche übersetzt. Was mich jedes Mal fuchsig macht, ist, dass noch nicht mal die einfachsten Regeln der Peerage eingehalten werden. Egal, Hirn ausschalten und durch.

Holmes lebt mit ihrem Corgy-Mischling Meatball auf Audley Hall, wo sie in der Schlossküche als Bäckerin und Konditorin arbeitet. Sie freut freundet sich mit Nichte und Neffen der Schlossherren an und klärt gemeinsam mit ihnen zahlreiche Mordfälle. Im achten Band "Mord und Ahornsirupkuchen*" schließlich heiratet sie den Neffen. Mit dem neunten Band "Mord und Pfefferminzkuchen*" gehe ich in den Oktober.

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