Sonntag, 22. März 2015

In Heaven #1: Sonnenfinsternis über Barmbek-Süd

Normalerweise hätte ich die Sonnenfinsternis kaum zur Kenntnis genommen, aber nachdem sich Donnerstag im Büro die Anrufe von Wahnwichteln und Aluhutträgern besorgter Bürger, ob man denn ohne Schutzbrille überhaupt auf die Straße dürfte, häuften, war sie dann auch Thema im Büro. Presseanfragen hatte wir eh schon seit Montag - irgendwie müssen Blätterwald und Sendezeit ja gefüllt werden ...

Sonnenfinsternis am 20.. März 2015.
Gegen 9.40 Uhr strömte dann die gesamte Belegschaft unserer Etage (und einige aus den anderen Etagen) auf's Dach. Ich wollte erst nicht mit, eine muss ja schließlich Stallwache halten, aber es gab kein Pardon.

Sonnenfinsternis am 20.. März 2015.
Der Freund von Kollegin II hatte für Filter gesorgt, die wir abwechselnd nutzen.

Sonnenfinsternis am 20.. März 2015.
Es war schon ein beeindruckendes Schauspiel, das ich allerdings nicht fotografisch festhalten konnte, denn meine Kamera verweigerte sich der Folie. Einige Kollegen hingegen hatten ein sehr professionelles Equipment aufgefahren.

Sonnenfinsternis am 20.. März 2015.
Ich hatte Glück, denn gegen 10.30 Uhr kamen Wolken auf, so dass sich die Sonnenfinsternis auch ohne Filter fotografieren und beobachten ließ.

Blick Richtung Elbphilharmonie. Der Turm gehört zur St. Gertrud-Kirche.
Als die Sonnen gegen 10.45 Uhr dann zu 80 Prozent verdeckt war, merkten wir, wie viel Kraft sie hat, wenn sie da ist: Es wurde bitterkalt.

Blick Richtung Eilenau.
Gleichzeitig wurde das Licht merkwürdig mystisch, was meine Kamera nur sehr unzureichend einfing. Ich verkroch mich schnell wieder hinter dem Schreibtisch, wo's schön warm war, und folgte dem Rest der Sonnenfinsternis im Livestream am PC.

Sonnenfinsternis live gucken, ist schließlich so 20. Jahrhundert.

Dieser Beitrag macht mit bei der Blogparty In Heaven.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen