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Montag, 1. Januar 2024

#pmdd2023: Der 28. Dezember 2023

An jedem 28. eines Monats ist Picture my Day-Day, kurz pmdd. Ich finde, das ist ein schönes Tagebilderbuch. Mitmachen ist einfach: Fotos vom Tag machen, bloggen oder mit #pmdd2023 auf Twitter oder Instagram einstellen. Gesammelt wird alles auf dieser Seite.

Hinter mir stapeln sich noch die Umzugskisten, aber mein Schreibtisch ist einsatzbereit.

Heute ist mein erster Arbeitstag nach drei Wochen Umzugsurlaub. Ich bin froh, dass ich von Zuhause aus arbeiten kann, nicht zwei Kilometer zum Bahnhof laufen, unbestimmte Zeit auf einen Zug warten und nach sechs Stunden alles wieder umgekehrt machen muss. Ich bin unwahrscheinlich erschöpft und unkonzentriert. Zum Glück habe ich eine wundervolle Vertretung, so dass es keine bösen Überraschungen gibt, ich nur das aufarbeiten muss, was durch die Feiertage und unseren gemeinsamen Urlaubstag am Vortag auflief. Es ist also ein ruhiger Tag.

Die neuen Stiefel werden ausgeführt.

Ich schaffe es doch noch, die neue Weihnachtsbeleuchtung zu sehen. Gefällt mir! Wegen des Dauerregens waren wir kaum in der Stadt, verpassten den Weihnachtsmarkt und sahen nur wenig von der neuen Beleuchtung.

Auch im Einkaufszentrum hängt noch die Weihnachtsdeko.
Heute bin ich eine lahme Ente und brauche viele Pausen, weil die Füße in den neuen Schuhen schmerzen.

Nachmittags gehe ich in die Stadt und nutze die Gelegenheit, meine neuen Winterstiefel einzulaufen. Ich bin langsam unterwegs, denn die Stiefel sind noch eng, schmerzen. 

Teezeit mit dem Gatten.

Der tägliche Abwasch. Leider werden wir auf Wochen keine Spülmaschine haben, weil erst Elektriker und Klempner Zeit haben müssen. 

Als ich nach Hause komme, ist der Tee fertig. Danach ist ein bisschen Hausarbeit angesagt.

Wir wären dann bereit für's neue Jahr. Statt in der Küche hängt der Kalender nun an der Windfangtür.

Vorbereitung auf den morgen anstehenden Wocheneinkauf.

Abendessen, schnell gemacht. 

Nach drei Wochen Pause wegen des Umzugs fange ich langsam wieder an, mein Essen zu tracken. 

Füße hoch und stricken.

Die Ereignisse in der Herzensheimat verfolgen. 

Vor dem Einschlafen noch etwas lesen*.

Der Blick zurück in die ersten drei Corona-Jahre: Am 28. Dezember 2020 ist der Gatte gerade aus dem Krankenhaus entlassen worden und noch sehr schwach. Wir wissen noch nicht, dass noch einige Krankenhausaufenthalte bevorstehen sollen, dass er nicht wieder gesund wird. Am 28. Dezember 2021 waren wir auf dem Rückweg von Tante, mit der wir Weihnachten verbrachten. Das war eigentlich auch für den 28. Dezember 2022 geplant, aber dann kamen uns Mudderns Sturz und die Übernahme meines ehemaligen Elternhauses dazwischen. Dafür kam Tante wieder zu uns. / *Affiliate link

Dienstag, 5. Dezember 2023

#pmdd2023: Der 28. November 2023

An jedem 28. eines Monats ist Picture my Day-Day, kurz pmdd. Ich finde, das ist ein schönes Tagebilderbuch. Mitmachen ist einfach: Fotos vom Tag machen, bloggen oder mit #pmdd2023 auf Twitter oder Instagram einstellen. Gesammelt wird alles auf dieser Seite.

Ein letzter Bushaltestellen-Warteblick. Wenn ich dich das nächste mal mit auf den Weg ins Büro nehme, werde ich hoffentlich schon umgezogen sein.

Das übliche S-Bahn-Drama. Trotz Verspätung schaffe ich es pünktlich ins Büro.

Eine S-Bahn!

Heute habe ich einen sehr kurzen Arbeitstag: Mittags habe ich einen Termin, der länger dauert als gedacht, weil ich aufgrund einer Demo zu Fuß in die Stadt muss. Busse fahren nicht, und eine U-Bahn-Haltestelle ist wo weit entfernt, dass ich gleich zu Fuß gehen kann. Dann muss ich früher Feierabend machen, weil nachmittags ein Teppich geliefert wird. Den Termin könnte der Gatte alleine wahrnehmen, aber es geht ihm aktuell so schlecht, dass es nicht sicher ist, ich besser als Back-up bereit stehe. So komme ich dazu, ein paar Überstunden abzubummeln und bin noch im Hellen zu Hause. 

Ich bin gespannt, was eher eintritt: Die Beseitigung der Leckage, ein Büro-Umzug oder meine Verrentung. Ich tippe auf letzteres. 

Das Mammographie-Screening steht an, wie alle zwei Jahre.

Am Nachmittag wird geräumt. Der Umzug steht an, und es muss noch viel aussortiert werden. Kurze Aufregung gibt es, als der Teppichmensch zwar den gereinigten Teppich bringt, aber vergisst, den noch zu reinigenden auch mitzunehmen, ich in Puschen in den Schnee hinaus laufe, um ihn noch zu erwischen. Ansonsten ist der Abend ruhig.

Aufgrund einer Demonstration fahren keine Busse. Zum Glück ging ich früh genug los, um auch zu Fuß pünktlich zu sein. Nebeneffekt: Ich muss einmal über alle Weihnachtsmärkte in der Innenstadt ... Die füllen sich langsam, denn es geht auf die allgemeine Mittagspause zu.

Ich mag die neue, moderne Beleuchtung der Mönckebergstraße.

Geschafft! Über das Rappolt-Haus und seine Geschichte schrieb ich hier etwas.

Reicht dann auch für heute mit der Bewegung ... Auf dem Rückweg konnte ich eine Station mit dem Bus fahren.

Ich bin mir gegenüber ja meistens geizig, aber das Cover vom eReader* musste einfach ersetzt werden.

Der Blick zurück in die ersten drei Corona-Jahre: Am 28. November 2020 litt der Gatte unter neun Monaten Kurzarbeit und fühlte sich ein klein wenig erkältet. Wir ahnten noch nicht, was daraus werden sollte. Am 28. November 2021 waren wir zum Adventstee bei Schwiegermutter. Das fiel dieses Jahr erstmals aus, genauso wie das Plätzchenbacken. Am 28. November 2022 war es fast so wie früher, bevor der Gatte krank wurde: Er war vor mir wach und machte Kaffee, und wir hatte die Hoffnung, spätestens Ostern umgezogen zu sein, kämpften mit den Banken wegen eines Baukredits.   

Auf dem Heimweg kurz Twitter checken und feststellen: Es geht gerade 53 Jahre nach.

Dieser Blick begrüßt mich zum letzten Mal beim Ausstieg an der Bushaltestelle. Ich werde ihn vermissen. 

Laut diesem Internetz kann ich die Batterie im Opel-Schlüssel selbst wechseln, ohne dass die Programmierung verloren geht. Nach den Erfahrungen des Gatten klappt das nicht. Ich hoffe auf dieses Internetz, denn ich habe gerade keine Zeit, 40 km in die nächste Opel-Werkstatt zu fahren. 

Das wird ein Abschiedsgruß an die 90jährige Nachbarin aus dem Wohnblock gegenüber. Ich werde sie vermissen.

Ich hoffe, das versüßt den Abschied etwas. 

Der Teppich wartet auf Reinigung und Restauration. 

Relikte aus einem früheren Leben tauchen beim Räumen wieder auf. 

Bevor es in die Küche geht, gucke ich nochmal, wie's in der Herzensheimat aussieht. Heute hat Matan Angrest Geburtstag. Er ist seit 7. Oktober Geisel der Hamas. 

Das Rezept zum Tag gibt's in der Kombüse.

Heute gibt es reichlich Kalium. Der Gatte darf eigentlich nur Konserven wegen des hohen Kaliumgehaltes von frischem Gemüse, aber irgendwann will er auch mal wieder was Frisches ... 

Champignonzwillinge.

Aktuell habe ich mehr das Taschentelefon als das Strickzeug in der Hand. 

In diesen Tagen bin ich nicht die einzige, die erst schlafen geht, wenn die freigelassenen Geiseln sicheren israelischen Boden erreichten. 

Mich beeindruckt Mia Lemberg, die es schaffte, nicht nur sich, sondern auch ihre Hündin Bella durch mehr als 50 Tage Geiselhaft zu bringen. Die junge Frau ist erst 17 Jahre alt!

Passt. Aktuell esse ich meistens mehr, als gut für mich ist. Ich hoffe, das ändert sich nach dem Umzug. 

Vor dem Einschlafen wird noch etwas gelesen*. Sieht das neue Cover* nicht schick aus?!
*Affiliate links

Montag, 30. Oktober 2023

#pmdd2023: Der 28. Oktober 2023

An jedem 28. eines Monats ist Picture my Day-Day, kurz pmdd. Ich finde, das ist ein schönes Tagebilderbuch. Mitmachen ist einfach: Fotos vom Tag machen, bloggen oder mit #pmdd2023 auf Twitter oder Instagram einstellen. Gesammelt wird alles auf dieser Seite.

Erstmal die Zeitung reinholen. Ich freue mich tatsächlich jeden Sonnabend und Mittwoch auf die Kreiszeitung, auch, weil ich früher für sie schrieb.
Leider hat über Nacht niemand die Küche aufgeräumt ... Erstmal Kaffee kochen.

Über Nacht ist auch keine neue Wolle* gewachsen. Eigentlich wollte ich heute in den Wollladen, um ein neues Knäuel zu holen, aber das verschiebe ich auf Montag.

Wir haben einen neuen Mitbewohner. Der arme Kerl saß einen Tag und eine Nacht auf der Bank am Buchenwäldchen, bis ihn der Gatte gestern Nachmittag rettete. Jetzt bekommt er bei uns erstmal ein Wellnessprogramm und viele neue Freunde, bis hoffentlich über die örtliche Facebook-Gruppe sein Besitzer gefunden wird. Über die Gruppe wurden wie auch auf den kleinen Kerl aufmerksam.

Kaffee und Zeitunglesen. Der Gatte schläft noch, also warte ich mit dem Frühstück.

Der Gatte ist wach und möchte zum Frühstück die letzten Folgen von "Frühstück bei Stefanie" hören.

Nachrichten lesen.

Der Klapprechner ist gerade mein Radio und kommt mit in die Küche, damit der Abwasch nicht so langweilig ist. 

Es ist abgewaschen.

Der Gatte schläft schon wieder, also nutze ich die Zeit zum Bloggen.

Apfelernte. Die kommen Mittwoch mit nach Hamburg und werden zu Apfel-Streusel-Muffins.

Nachrichtenlesen ist seit drei Wochen meine Hauptbeschäftigung.

Heute ist Sonnabend, und wir sind seit gestern wieder im alt-neuen Haus, das noch immer eine Baustelle ist. Nach dem Frühstück legt sich der Gatte wieder hin, und wie so oft, richtet sich mein Tagesablauf nach ihm. Er schwächelt aktuell so sehr, dass ich mir Sorgen mache, wie wir bis zum Umzug alles vorbereitet bekommen sollen. Im Haus hat er x Sachen angefangen und ist nicht in der Lage, auch nur eine abzuschließen. Ich komme mit meinen Arbeiten nicht weiter, weil mir die angefangenen Arbeiten des Gatten überall im Weg sind. Ich kann auch keinen Handwerker beauftragen, die Arbeiten auszuführen, weil der Gatte darauf besteht, die Arbeiten selbst auszuführen. Also haben wir beispielsweise seit einem Jahr kein Licht im Badezimmer ... Am späten Nachmittag ist der Gatte dann so fit, dass wir einkaufen fahren können (nicht, dass ich nicht auch alleine einkaufen könnte, aber der Gatte wollte unbedingt mit, also auf ihn warten).

Der erste Teil des Einkaufs wäre erledigt. Der Gatte bringt den Einkaufswagen zurück.

Es ist immer wieder unglaublich, wie viel Pfand bei uns zusammen kommt.

Ich habe nicht daran gedacht, das Monatsende ist. Das bedeutet immer Schlangestehen vorm Pfandautomaten. Den Gatten parke ich solange im Eingang des Supermarkts, wo es zum Glück eine Bank gibt,

Das Karlchen braucht einen Ölwechsel. Ich habe keine Ahnung, wann ich das erledigen soll.

Der Rest des Tages verläuft auch ruhig. Der Gatte legt sich nach dem Einkaufen wieder hin bis zum Abendessen, und ich gucke, was ich machen kann, ohne ihn zu stören. Abends will der Gatte eine Quiz-Show gucken. Ich leiste ihm Gesellschaft und komme entsprechend zu spät ins Bett.

Alle Einkäufe sind verstaut.

Teezeit. Das Rezept für den Kirsch-Käsekuchen gibt's demnächst in der Kombüse.

Vollmond. Nachher soll es noch eine teilweise Mondfinsternis geben. Wir sind gespannt.

Pflichtprogramm.

Abendessen. Das Rezept für die Kürbis-Paprika-Pfanne gibt es demnächst in der Kombüse.

Passt.

Wunschprogramm des Gatten. Da ich eh stricke, ist es mir egal.

Tatsächlich, eine partielle Mondfinsternis. Ich mag, dass wir in der alt-neuen Heimat den Himmel sehen können, anders als in der Hamburger Wohnung.

Spätabendlicher Abwasch, damit mich am nächsten Morgen nicht wieder ein Berg dreckiges Geschirr erwartet.

Das sieht doch schon nach Socke aus.

Vor dem Einschlafen noch etwas lesen.

Der Blick zurück in die ersten drei Corona-Jahre: Am 28. Oktober 2020 wussten wir zwar schon seit zwei Wochen, dass der Gatte krank ist, ahnten aber noch nicht das ganze Ausmaß, und so arbeitete er noch. Am 28. Oktober 2021 wussten wir um das ganze Ausmaß der Erkrankung des Gatten, wartete er auf seine Verrentung, da er nicht mehr arbeitsfähig ist. Am 28. Oktober 2022 hofften wir auf einen baldigen Umzug - vergeblich. Den Adventskalender, den ich an diesem Tag für meine Mutter kaufte, entsorgte ich ein halbes Jahr später immer noch originalverpackt, als wir nach ihrem Tod ihr Zimmer im Pflegeheim ausräumten. Heute kauften wir die gleichen Süßigkeiten für Halloween wie im Jahr davor, hofft der Gatte auf viele klingende Kinder, die er erschrecken will. / *Affiliate links