In den langen Wochen, die der Gatte im Krankenhaus lag, strickte ich unendlich viele Socken. Die machten sich Ende letzten Jahres gen Augsburg auf, um dort auf Unicef-Basaren verkauft zu werden.
![]() |
| Vier Mützen warten im Hochsommer darauf, auf die Reise zu gehen. |
Nach dem Tode des Gatten mochte ich keine Socken mehr stricken, hatte aber noch gefühlt unendliche Vorräte an Sockenwolle. Da kam mir der Aufruf der Lübecker Seemannsmission gerade recht. Sie rief die 600-Mützen-Challenge aus, mit der sie darum bat, Mützen für die etwa 600 Weihnachtstüten, die jedes Jahr für die Seeleute, die dort in der Weihnachtszeit Station machen, zu stricken.
![]() |
| Hauptsache bunt ... |
![]() |
| Durch Resteverwertung werden die Mützen noch bunter ... |
So wurde die restliche Sockenwolle zu einem guten Dutzend Mützen nach dieser Anleitung. Alle Mützen bekamen einen Reflektorstreifen zur Sicherheit, wenngleich die Mützen sicher meistens unter dem Helm getragen werden. Deswegen habe ich auch keine Bommel gemacht oder ausgefallene Muster ausprobiert. Aus den Resten der Sockenwolle wiederum wurden diese Mützchen - es soll ja nichts umkommen. Ab dieser Woche sind die Mützchen vom "großen Stricken" übrigens im Handel. Ich bin gespannt, ob ich hier in der Provinz welche zu sehen bekomme.
![]() |
| Mützen über Mützen. |
Schwieriger als das Stricken war es, die Mützen zur Seemannsmission zu bekommen, denn die Paketdienste taten sich schwer damit, den Hafen zu finden ... Mehrfach kamen die Mützen zurück. Da sie beim letzten Versandversuch nicht zurückkamen, bin ich vorsichtig optimistisch, dass sie nun endlich den Weg zur Seemannsmission fanden.
![]() |
| Das sind ja fast schon dezente Farben. |
Dieser Beitrag geht rüber zum Dings vom Dienstag, zum Flickensalat und zum Creativsalat. Vielen Dank für's Sammeln!



















































