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Freitag, 10. Juni 2022

Friday-Flowerday: Pfingstrosen

Pfingstrosen sind zu dieser Jahreszeit meine Lieblingsblumen, und anlassbedingt bekomme ich sie dann auch gerne geschenkt. Diesmal brachte mir Schwiegermutter Pfingstsonntag einen Strauß mit.

Pfingstrosen in Glasvase.

Da Schwiegermutter die Stiele sehr stark kürzte, fiel mein Wahl nicht wie sonst auf die weiße Bareuther-Vase, sondern auf eine Glasvase mit eingeätzten Schneckenhäusern. Die bekamen wir vor 22 Jahren von einer sehr alten Tante des Gatten zur Verlobung geschenkt. Leider lernte ich sie nicht kennen. Sie kam kurz danach in eine Wohneinrichtung für Demente, und so ergab sich kein Kennenlernen.

Fluffige Pfingstrosenbällchen im Detail.

In dieser Fülle duften die Pfingstrosen sehr stark und mit "Fragile*", dem passenden Parfüm für diese Jahreszeit, um die Wette. Aktuell habe ich sogar das passende feste Shampoo.

Was für eine wunderschöne Blüte!

Dieser Beitrag geht rüber zur Freutag-Linkparty und zum Friday Flowerday. Vielen Dank für's Sammeln! 

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Dienstag, 14. April 2020

Garnmix-Häkelweste im Netzmuster

Mudderns trägt sommers wie winters eine Steppweste - und immer die gleiche. Als sie Wollreste fand, schlug ich ihr im letzten Sommer vor, ihr daraus eine Weste für den Sommer zu häkeln, damit die Steppweste mal in die Wäsche kann.

Häkelweste im Netzmuster, leider weder gespannt noch gebügelt.
Sie stimmte zu, trug die Häkelweste aber bislang nicht. Zum Glück sorgt ihre Gesellschafterin dafür, dass (nicht nur) die Steppweste gelegentlich mal gewaschen wird ... Bei Mudderns und mir war so was jahrelang ein zäher und vergeblicher Kampf, aber bei einer Fremden widersetzt sie sich nicht.

Das Muster im Detail.
Das Material sind verschiedene Baumwollqualitäten in Beige, Weiß, Lila und Dunkelblau. Die Hersteller kenne ich nur von den Garnen, die ich nachkaufte - das sind Garne von Scheepjes und GB. Mudderns bewahrte keine Etiketten auf.

Die Anleitung stammt von diesem Schachenmayr-Pullover. Ich verzichtete lediglich auf die Ärmel, häkelte das Vorderteil in zwei Hälften und arbeitete einen Ausschnitt ein, damit die Weste über den Blusen, die Mudderns gerne trägt, gefälliger sitzt.

Dieser Beitrag geht rüber zu den Linkparties Dings vom Dienstag, Creadienstag und Handmade on Tuesday. Danke an alle für's Sammeln!

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Donnerstag, 9. Januar 2020

Mallorca-Schal 2019 (2): Vielgefachte in Weiß, Grau und Rot im Muster "Mühlenberger Loch"

Im letzten Mallorca-Urlaub begann ich sogar noch einen zweiten Schal, den ich aber erst in Hamburg fertigstellte.

Schal aus Weiß-, Grau- und Rottönen.
Das Muster heißt "Mühlenberger Loch" und sorgt dafür, dass der Schal wunderbar weich und geschmeidig fällt. Es ist wie geschaffen für die Vielgefachten aus dem Wollpalast. Die Frabkombination ist die Monatswicklung Mai 2019.

Alle Farben auf einen Blick.
Dieser Beitrag nimmt an der Linkparty "Du für Dich am Donnerstag" teil. Vielen Dank für's Sammeln!

Donnerstag, 2. Januar 2020

Mallorca-Schal 2019 (1) in Weiß und Türkis aus den Vielgefachten

Auch im letzten Mallorca-Urlaub fertigte ich (überwiegend am Strand) einen Schal, diesmal in Weiß und Türkistönen, wieder aus den Vielgefachten aus dem Wollpalast.

Gehäkelter Schal im Lochmuster.
Die Farbkombi heißt Weiße Knospe, stammt aus einem Sonderverkauf und ist eine Tuchwicklung, was ich erst beim Verarbeiten bemerkte.


Wieder ein wunderbar harmonischer Farbverlauf.
Das Muster ist das gleiche wie bei diesem Häkelkleid, eines meiner Lieblingsstücke. Eigentlich sollte der Schal auch farblich dazu passen, aber da verguckte ich mich ein wenig. Generell passen die Farben aber gut zu meiner Sommergarderobe.

Dieser Beitrag nimmt an der Linkparty "Du für Dich am Donnerstag" teil. Vielen Dank für's Sammeln!

Donnerstag, 10. Oktober 2019

Gehäkelte Espadrilles (Anleitung Schachenmayr Design S9017)

Als die Anleitung für diese Espadrilles in der Schachenmayr-FB-Gruppe veröffentlicht wurde, war mir sofort klar, dass ich die für den nächsten Mallorca-Urlaub zu meinem Häkelkleid arbeiten möchte. Genug Wolle war da, wenn ich für diese Häkeltasche noch eine andere Farbe kaufe.

Gehäkelte Espadrilles.
Die Beschaffung der Sohlen gestaltete sich schwierig, denn in den Wollabteilungen der Kaufhäuser bekam ich ich sie nicht, Fachgeschäfte hatte ich nicht in Laufnähe, aber schließlich entdeckte der Gatte sie im Wollpalast, als wir Mudderns besuchten. Prima, ein Online-Kauf gespart.

In der Schachenmayr-Gruppe wurde unter der Anleitung oft kommentiert, dass die Schuhe nicht tragbar sind, weil das Baumwollgarn schnell ausleiert. Mehr als am Pool liegen könne man damit nicht machen. Nur: Keine der Kommentarschreiberinnen hatte die Schuhe nachgearbeitet.

Gehäkelte Espadrilles.
Dass das Baumwollgarn ausleiern könnte, erschien mir aber logisch, und so beschloss ich, einen durchsichtigen Elastikfaden mitzuhäkeln. Das war eine gute Idee!

Das Annähen der Schuhe auf die Sohlen gestaltete sich trotz des richtigen Werkzeugs schwierig. Ich war mehrfach kurz davor, alles in die Tonne zu werfen. Oder Löcher in die Sohle zu dremeln. Sollte ich nochmal Espadrilles selber machen, lasse ich das Annähen an die Sohle vom Schuster übernehmen.

Kaum fertig, zeigte sich, dass die Sohlen einfach zu schwer für das Gehäkelte sind und vor allem an der Hacke nach nur wenigen Schritten beim Gehen vom Fuß fallen. Noch nicht mal schlurfen ging, auch nicht mit herunter getretener Ferse. Schade, denn ich hatte gehofft, die Schuhe außerhalb des Urlaubs als Hausschuhe tragen zu können, aber ich kam noch nicht mal vom Sofa bis in die Küche.

Nach diversen nicht zitierfähigen Flüchen häkelte ich schließlich Bänder an die Ferse. Um die Wade gewickelt, geben die zusätzlichen Halt - ich wollte in den Espadrilles ohnehin keinen Marathon laufen, sondern nur morgens und abends je 200 Meter bis zum Strand und zurück.

Beweisfoto: Die Espadrilles und ich kamen gemeinsam bis zum Strand!
Bis zum Strand kamen die Espadrilles und ich, sogar öfter, aber beim längeren Tragen zeigte sich, dass ich beim rechten Schuh nachbessern muss, denn da rutsche ich mit dem großen Zeh über die Sohle und lief mir prompt eine Blase. Zum Glück hörte ich auf mein Bauchgefühl und packte Flip-Flops ein. Mit denen war ich schneller als mit den Espadrilles, und das will bei mir was heißen. Selbst mit Bändern lässt es sich mit den Espadrilles nur schlurfen. Vielleicht zeigen mir ja die freundlichen Schachenmayr-Deerns auf dem nächsten Yarncamp, wie frau gefahrlos mit den Espadrilles läuft?!

Einen Nachteil haben die Espadrilles zudem, wenn man auf Flugreise geht und beim Gepäck auf jedes Gramm Gewicht achtet: Sie sind mit 404 g viel schwerer als Flip-Flops (meine schwersten wiegen 136 g).

Tipps zum Nacharbeiten der Espadrilles:
  • Vorm Kauf der Sohlen prüfen, dass die für deine Schuhgröße passen, denn die fallen anscheinend unterschiedlich aus. Ich trage Schuhgröße 40, und bei mir passen Sohlen in Größe 40, aber Größe 39 hätte es auch getan, denn die Espadrilles solle ja sehr stramm sitzen.
  • Elastisches Beilaufgarn einarbeiten.
  • Fußblatt und Seitenteile so häkeln, dass sie stramm sitzen. STRAMM. SEHR stramm. Wirklich SEHR STRAMM. 
  • Häkelteile vom Schuster an die Sohle nähen lassen. Entscheidest du dich dafür, die Häkelteile selbst an die Sohle zu nähen, achte darauf, dass sie so sitzen, dass du beim Gehen nicht von der Sohle rutschen kannst.
  • Bänder an die Ferse häkeln, um die Schuhe an der Ferse festbinden zu können. Sonst verlierst du die Espadrilles während des Gehens, weil die Sohle schwerer ist das das Gehäkelte.
  • Pack zusätzlich Flip-Flops in den Koffer.
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Sonntag, 14. Juli 2019

#12von12 im Juli 2019

Caro von "Draußen nur Kännchen" sammelt wie jeden Monat am 12. des Monats 12 Impressionen des Tages - vielen Dank dafür! Hier sind meine 12 Eindrücke vom 12. Juli 2019.

#1: Mittagessen für's Büro vorbereiten.

#2: Kräuter für Büro-Mittagessen ernten. Ich muss endlich mal wieder einen Topf Minze mit ins Büro nehmen.

#3: Bushaltestellen-Warteblick

#4: Mein Hirn macht aus den Wörtern gerne den Satz "Dieses ständige Grau verdient Applaus."

#5: Auf dem Weg ins Büro.

#6: Zweites Frühstück.

#7: Ware für's Weihnachtsgeschäft.

#8: Buchstaben und Wörter sortieren.

#9: Zuhause wurde derweil der Kaffee für's Wochenende geliefert.

#10: Das Wochenende auf dem Balkon einläuten.

#11: Das Abendessen zubereiten.

#12: Lesen* und schnell einschlafen.
Die Rezepte zum Tag gibt's in den kommenden Tagen in der Kombüse.

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Montag, 17. Juni 2019

#12von12 im Juni 2019

Caro von "Draußen nur Kännchen" sammelt wie jeden Monat am 12. des Monats 12 Impressionen des Tages - vielen Dank dafür! Hier sind meine 12 Eindrücke vom 12. Juni 2019.


#1: Das Mittagessen vorbereiten. Im Sommer ist es einfach: Obst mit Joghurt oder Quark geht immer.
#2: Minze ernten, um im Büro Wasser mit Minze und Gurke trinken zu können.

#3: Bushaltestellen-Warteblick.

#4: Meine Bürotasche ist kaputt, und bis Eastpak es schafft, mir einen neuen Schulterriemen zu liefern, kommt diese Tasche mit (Inzwischen weiß ich: Eastpak schafft es nicht. Ich habe woanders einen Riemen gekauft und inzwischen erhalten).

#5: Ich schaffe es endlich, ein paar Restanten in den Zu-verschenken-Korb in den Laden zu bringen ...

#6: ... und tausche den Papierberg gegen eine Flasche Sekt ein. 

#7: Buchführung für das Projekt Verspätungsschal

#8: Abendessen. 

#9: Es gibt Spargel.

#10: Anlassblumen. Um diese Jahreszeit liebe ich Pfingstrosen.

#11: Anlassbücher.

#12: Ins Bett fallen.
Das Rezept zum Tag gibt's wie immer in der Kombüse.

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Sonntag, 5. August 2018

#WMDEDGT 8/18: Kurz durchatmen

Heute ist wieder der fünfte Tag des Monats, und Frau Brüllen fragt "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?", kurz WMDEDGT?

Der Tag beginnt für mich kurz nach Mitternacht, denn ich finde den Weg ins Bett nicht. Im NDR läuft die ganze Nacht durch ein Best of der "Schmidt Mitternachtsshow" anlässlich des dreißigjährigen Jubiläums des Theaters, und prompt muss ich ein bisschen nostalgisch zurückdenken an die Zeit, als das Schmidt so ein bisschen wie mein Wohnzimmer war.

Dass ich so lange fernsehe, liegt auch daran, dass ich das aktuelle Häkelstück fertigstellen möchte. Aber gegen halb eins steht fest, was ich schon vermutete: Von einer der beiden Farben habe ich nicht genug. Entweder, es liegt an der Anleitung oder an meinen nicht vorhandenen Häkelfähigkeiten ... 

Also gehe ich ins Arbeitszimmer an den PC und bestelle das fehlende Knäuel*. Dann verliere ich mich im Netz ... Was machen eigentlich Jutta Wübbe, Ernie Reinhardt, Georgette Dee und "Norbert & Die Feiglinge" heute?

Die A-cappella-Gruppe "Norbert & Die Feiglinge" aus Osdorf habe ich damals sehr gemocht. "Das Horst-Dussel-Lied" kannte ich aber noch nicht, entdecke es heute auf youtube. Eigentlich unverständlich, dass ich mir damals weder LP noch CD von der Gruppe kaufte.




Gegen viertel vor zwei finde ich den Weg ins Bett, lese noch etwas in einem Mallorca-Reiseführer*, schlafe dann aber schnell ein. Um zehn nach acht bin ich das erste Mal wach, weil das Kinderzimmer in der Wohnung über mir mal wieder zerlegt wird. 

Ich drehe mich noch mal um, stehe gegen halb zehn endgültig auf, schlappe in die Küche, setze Kaffee auf und bemühe mich, leise zu sein, denn der Gatte schläft noch. Hitze und Krankheit setzten ihm in den letzten Nächten zu, er hat also Schlaf nachzuholen. 

Draußen ist es kühler als in den letzten Tagen, also lüfte ich durch, höre dann im Arbeitszimmer DLF, trinke Kaffee und bereite ein paar Blog-Beiträge vor. Als der Gatte wach ist, gibt es ein spätes Frühstück.

Den Tag verbringen wir im Wesentlichen mit Hausarbeit: Wäsche waschen, aufhängen, wegsortieren ... Ich erledige ein paar Überweisungen, mache die Abrechnung für Juli und im Garten ein paar Fotos für den Blog, räume die Spülmaschine aus, lasse das Reinigungsprogramm durchlaufen, beseitige die Ursache für einen Fehlercode der Spülmaschine, lasse das Kurzprogramm durchlaufen, um sicherzugehen, dass der Fehler tatsächlich behoben ist, räume die Spülmaschine wieder ein ... 

Am frühen Abend entschwindet der Gatte. Wie jeden Sonntag genieße ich einen Abend für mich alleine. Das tägliche Mudderns-Telefonat steht an - bei ihr ist zum Glück alles in Ordnung. Ich setze Reis auf und erwärme die Schmorgurken mit Lachs, die noch von Freitag im Kühlschrank stehen. Eine Portion friere ich für Mudderns ein. 

Zum "Tatort" schlage ich Maschen für ein kleines Täschchen an. Während des Shetland-Krimis gucke ich, ob ich für den nächsten Tag Büro-Essen vorbereiten muss - nein, es ist noch Rote Grütze da, die gibt es mit Quark. 

Dann ist der Gatte wieder zu Hause. Zähneputzen, im Bett noch etwas lesen*, und das war's dann mit dem 5. August 2018.

Die Rezepte zum Tag gibt es in der Kombüse. / * Affiliate links 

Donnerstag, 19. Juli 2018

#pmmd28: Das war der 15. Juli 2018

Ankündigung zum Picture my Day #28#pmdd steht für "Picture my Day Day", und der fand am 15. Juli 2018 zum 28. Mal statt, diesmal veranstaltet von Steffi - vielen Dank dafür! Ich war mir unsicher, ob ich es schaffe, mitzumachen und entschied spontan.

Hier also ein paar Einblicke in einen faulen Sonntag - eigentlich wollte ich zum Treffen der Wooligans, aber meine wunderbaren Verspannungen sorgten dafür, dass ich kaum gehen konnte, also blieb ich zu Hause und versuchte, fit zu werden für den nächsten Arbeitstag.

Frühstück und Urlaubsvorbereitung.
Gartenblick vom Frühstückstisch. Und: Ja, der Rasen könnte mal gemäht werden.
Vanillepudding kühlt auf der Terrasse aus.
Wäsche aufhängen.
Eier und Schmalz, Zucker und Salz, Mehl und Milch ...
Zutaten in Form gebracht.
Die Tarte kühlt auf der Terrasse aus.
Stricken und der Tarte beim Abkühlen zusehen.
Besuch.
Gleich gibt es Tee und Tarte.
Mal gucken, ob die Maße stimmen.
Wieder Wäsche aufhängen.
Das wird das Mittagessen für den nächsten Tag.
Erdbeeren, verflüssigt.
Ernten.
Büro-Brote für den Gatten und für mich für den nächsten Tag vorbereiten.
Abendessen: Filetsteak vom Pferd, Röstbrot und Drillinge an Rosé.
Pflichtprogramm. Also, die Tagesschau, nicht die WM.
Das nächste Strickstück annadeln.
Vorm Einschlafen noch etwas lesen*.
Die Rezepte zum Tag gibt's heute und morgen in der Kombüse.

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