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Dienstag, 12. Juli 2022

IStandWithUkraine-Socken aus PondeRosa-Wolle

Als vor mehr als 140 Tagen der russisch-ukrainische Krieg begann, starteten verschiedene Spenden- und Hilfsaktionen, darunter auch welche, bei denen gestrickt und gehäkelt wurde. So entstanden zwei Paar Spendensocken für eine Aktion von Rock 'n Woll. 

Links: Eine Socke im Muster Glomma. Rechts: Eine Socke im Hebemaschen-Karo-Muster. 

Auch die Socken aus der IStandWithUkraine-Wolle von PondeRosa-Wolle wollte ich eigentlich spenden, aber sie wurden nicht rechtzeitig zum Aktionsende Ende April fertig. Also gehen sie in die Sammelkiste für die Obdachlosenhilfe.

Socken aus der Ukraine-Färbung von PondeRosa-Wolle.

Das erste Paar wurde im Muster Glomma gestrickt. Das stricke ich gerne, das geht so schön mindless. Außerdem passt es gut zur Färbung, finde ich.   

Das Muster Glomma im Detail. Ich finde, es passt gut zur Färbung.

Ich hatte noch ein paar Gramm Wolle übrig, aber keine Lust auf die Streifen, die ich sonst daraus stricke. Da kam das Karo-Hebemaschen-Muster von Meike gerade richtig. Das habe ich bestimmt nicht zum letzten Mal gestrickt.

Socken im Karo-Hebemaschen-Muster.

Als Grundfarbe wählte ich Weiß - zugegeben, für Socken keine optimale Farbe, aber ich fand, Weiß passt am Besten. Durch das Muster wird der Schaft übrigens sehr eng - also besser ein paar Maschen mehr anschlagen. Ich hoffe auf einen Menschen mit schlanken Waden als Abnehmer für die Socken.

Das Hebemaschen-Karo-Muster im Detail.

Dieser Beitrag geht rüber zu Dings vom Dienstag, Creativsalat und Handmade on Tuesday. Vielen Dank für's Sammeln!

Dienstag, 31. Mai 2022

Spendensocken aus Qitura Rose "Frühlingswiese" by Rock'n Woll

Rock'n Woll begann im März mit zwei Spendenaktionen zugunsten der Ukraine-Hilfe von Unicef: Neben gestrickten und gehäkelten Decken werden Stricksocken gesammelt, die über Insta als Bündel verlost werden. Ein Los kostet 5 Euro. Die Wolle stellt Rock'n Woll zur Verfügung. 

Socken aus Qitura Rose (unten) und aus grüner Sockenwolle mit Dreiecken aus Qitura Rose.
Socken aus Qitura Rose "Frühlingswiese" im Amazonas-Muster.

Ich bekam Qitura Rose in der Färbung "Frühlingswiese". Daraus entstand ein Paar Socken in Größe 40/41 mit dem Muster "Amazonas" von Schachenmayr. Das Muster hat Potential, eines meiner Lieblingsmuster zu werden. Es strickt sich sehr schnell und quasi mindless, was für grundverpeilte Frettchen wie mich immer gut ist. 

Das Muster Amazonas und die Färbung Frühlingswiese im Detail. 

Danach hatte ich noch etwas Garn übrig, das ich zu Dreiecken verstrickte wie für die Scales-Socken nach Gandy. Die Anzahl der Dreiecke, die ich herausbekam, passte für ein Sockenpaar in Größe 38/39, und die flaschengrüne Wolle kaufte ich dazu - Sockenwolle kann frau ja nie genug haben. 

Das Scales-Muster im Detail.

Die Scales-Socken.

Dieser Beitrag geht rüber zu Dings vom Dienstag, Creativsalat und Handmade on Tuesday. Vielen Dank für's Sammeln!

Samstag, 14. Mai 2022

#12von12 im Mai 2022

Caro von "Draußen nur Kännchen" sammelt wie jeden Monat am 12. des Monats 12 Impressionen des Tages - vielen Dank dafür! Hier kommen meine Mai-Bilder. 

#1: Der Klapprechner fährt Update um Update, also erstmal in Ruhe frühstücken und lesen*.

#2: Gearbeitet wird heute natürlich auch.

Für mich ist heute ein Arbeitstag im Heimbüro. Seit dieser Woche bin ich drei Tage im echten Büro und zwei Tage im Heimbüro. Außerdem arbeite ich aktuell Vollzeit. Zum einen ist viel zu tun, zum anderen haben wir seit diesem Monat ein tolles elektronisches Zeiterfassungssystem, das anscheinend nur Vollzeit kennt und bei mir nur Minusstunden protokolliert. Ich bin gespannt, wie das ausgeht. Ich will nicht Vollzeit arbeiten, aber wenn ich es muss, weil es vom Zeiterfassungssystem her nicht anders geht, hätte ich es auch gerne bezahlt ... Momentan kann ich nur hoffen, dass die Minusstunden korrigiert werden, damit ich Freizeitausgleich bekomme. 

#3: Ein erster Speiseplan für die kommende Woche und Einkaufszettel.

#4: Das geehelichte Krümelmonster ist glücklich. Außerdem gab's endlich wieder Rapsöl - allerdings zu horrendem Preis.

Nach der Arbeit steht 'n büschn Hausarbeit an, dann brechen wir zum ersten Teil des Wocheneinkaufs auf. Ich habe über Too good to go Kekse für das geehelichte Krümelmonster ergattert, und das Geschäft ist in einem kleinen Einkaufszentrum mit Supermarkt. Anschließen geht's in ein weiteres Einkaufszentrum wegen Bücherhalle und Discounter.  Morgen noch in den Stammsupermarkt, dann ist es geschafft. 

#5: Zwei abgeben*, eins mitnehmen*.

#6: Quarkbällchen galore.

Zuhause ist späte Teezeit angesagt - mit Quarkbällchen vom Quarkbällchen-Mann. Da kaufen wir immer gerne. Der Gatte freut sich, dass er erfuhr, dass es gefüllte Quarkbällchen gibt, und aß das erste noch auf dem Weg vom Stand zum Auto. 

#7: Schwimmzeugs für morgen packen.

Der Abend ist ruhig mit Sofasitzen und Stricken. Ich will früh ins Bett, um  ein paar Seiten mehr lesen* zu können, gucke dann aber doch noch heute journal und Tagesthemen.

#8: Ich vermute, es sind Hyazinthen, die vor den Pfingstrosen blühen. Sie wachsen inzwischen an mehreren Stellen im Garten. 

#9: Auch der Waldmeister wuchert üppig, obwohl er seit elf Jahren zu sonnig steht.

Der Blick zurück in die ersten beiden Corona-Jahre: Im Mai 2020 war Tante das letzte Mal zu Besuch in Schwiegermutters Haus, bereiteten wir Schwiegermutters Umzug in die Seniorenwohnanlage vor. Im Mai 2021 war der Gatte schon über ein halbes Jahr schwer krank und zum zweiten Mal im Krankenhaus. 

#10: Abendessen.

#11: Das aktuelle Strickstück.

#12: Vor dem Einschlafen noch etwas lesen*.

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Samstag, 23. April 2022

Samstagsplausch KW 16/22: Leben und Arbeiten in Corona-Zeiten CX

"Was du so alles machst!", meinte der Gatte erstaunt, als er vorschlug, die Fettfilter der Dunstabzugshaube mal wieder zu reinigen, und ich antwortete, die kämen quasi gerade aus der Spülmaschine. 

Der Gatte bekommt tatsächlich selten mit, wie viel ich im Haushalt wuppe, was ich ihm nicht übel nehme. Zum einen sind die Zeiten, in denen wir den Haushalt teilten, vorbei, weil er gesundheitlich kaum noch etwas machen kann, zum anderen nutze ich die Zeiten, in denen er nicht da ist. In der Stunde, in der er beim Sport ist, und in den zwei Stunden, die er bei seiner Mutter ist, schaffe ich viel (sofern er keine Begleitung braucht - dann bleibt viel liegen). Der Gatte macht, was er kann, hilft, wo er kann und ich bin froh über alles, was er mir abnimmt, freue mich, wenn er fit genug ist, um zu kochen, weil ich dann mal die Beine hochlegen kann. 

Hier gilt seit mittlerweile 110 Wochen: Der Gatte und ich sind weitgehend zu Hause. Der Gatte wurde im ersten Corona-Jahr schwerkrank, ist inzwischen berufsunfähig verrentet und schwerbehindert. Es geht uns vergleichsweise gut. Wir halten es gut miteinander aus.

Unsere Kontakte sind normalerweise auf das Notwendigste beschränkt, heißt: Arbeit, Ärzte, Einkaufen, Mütter. Ich bin dankbar, dass Corona uns bislang verschonte. Mal schauen, wie lange noch. Wir sind natürlich geimpft, aber angesichts unserer Vorerkrankungen ist trotz Impfung eine Corona-Infektion wenig ratsam. 

Von den anstrengenden Ostertagen abgesehen, war die Woche ruhig. Ostersonntag mit Schwiegermutter war wie befürchtet anstrengend. Sie war beleidigend und übergriffig. Nichts konnte ihr recht gemacht werden, und wir atmeten auf, als sie nach zwei Stunden ging. Ostermontag mit Mudderns war dagegen entspannt. Sie nahm sogar den Gehstock an, den wir ihr mitbrachten. Sie nahm bislang den Krückstück meines Großvaters. Es ist ein rührendes Bild, wenn sie damit unterwegs ist, weil ich dann immer auch mich an der Hand meines Großvaters oder Cousin und mich sehe, wie wir als Kleinkinder als "Ehepaar" in Trachtenkleidung mit dem Stock vor Großvaters Haus unterwegs sind. Mit einem passenden Stock hat Mudderns aber einfach mehr Halt. 

Ansonsten realisierte ich wieder mal, dass Mudderns von allem, was außerhalb ihrer Routine ist, komplett überfordert ist. Eigentlich wollte ich heute mit ihr in ein kleines Freilichtmuseum, in dem eine Kunstaustellung ist, aber dann hätte sie heute nicht einkaufen können, und sonnabends müssen TK-Gemüse und Blumen für den Friedhof gekauft werden, sonst kommt sie durcheinander. Mudderns war erleichtert, dass wir nicht ins Museum fuhren, und ich werde keine Vorschläge für Ausflüge mehr machen, weil es sie einfach überfordert. Es ist ja auch gut, dass sie ihre Grenzen kennt.

Mudderns gab mir Ostern ein ganzes Konvolut an Papieren für die Krankenkasse mit und meinte, das müsse ich alles ausfüllen. Nachdem ich alles sortierte und ein paar Mal mit der Kasse telefonierte, war klar, dass es nicht nur mich betrifft. Wir sind ein paar Schritte weitergekommen, und Mudderns wird tatsächlich der anderthalb Jahre fälschlicherweise nicht gezahlte "Entlastungsbetrag" nachgezahlt. Jetzt muss ich nur noch verstehen, wie sie zu den notwendigen Pflegemitteln kommt, aber das wird sich finden. Die Mitarbeiterinnen der Krankenkasse waren bislang sehr hilfsbereit und verständnisvoll, vor allem eine, die ihre Mutter selbst lange pflegte. Das hilft und tut gut. 

Im Büro ist ziemlich viel zu tun, was okay ist, denn die Arbeit macht Spaß, und in Teilzeit kommen eh schnell Überstunden zusammen. Die kommende Woche wird die letzte im Heimbüro sein, denn wir rechnen fest damit, dass ab 1. Mai, wenn alle Corona-Maßnahmen aufgehoben sind, wieder Präsenzpflicht herrscht, trotz steigender Infektionszahlen. Ich kann zum Glück zwei Tage zu Hause arbeiten, da ich schon vor Corona einen entsprechenden Vertrag hatte, ihn aber selten nutzte. 

Ich versuche immer noch vergeblich, wieder regelmäßig zum Sport zu kommen. Im Moment bekomme ich einfach nicht die Kurve, so früh aufzustehen, dass ich vor der Arbeit noch schwimmen kann. Vielleicht klappt es nach dem Wellness-Urlaub, und wenn ich wieder ins echte Büro muss, muss ich eh jeden Tag eine Stunde früher aufstehen. Diese Stunde nutze ich dann hoffentlich an den Heimbürotagen, um zum Schwimmen zu fahren. 

Für die beiden #IKnitForUkraine-Aktionen habe ich immerhin schon ein Sockenpaar für die Verlosungsaktion bei Rock'n'Wool fertig. Mit dem tat ich mich echt schwer, fing zwei Mal neu an. Jetzt gefällt mir das Paar aber gut. Von zwei weiteren Paaren ist zumindest schon je eine Socke fertig. Ich hoffe, dass ich zwei Paare für die Verlosungsaktion diese Woche wegschicken kann. Die anderen beiden Paare, für die ich die Wolle bei Ponderosa kaufte, gehen wohl in die Sammelkiste für die Obdachlosenhilfe, da ich es nicht bis zum 30. April schaffen werde, sie zu ihr zu schicken. 

Dieser Beitrag geht rüber zum Samstagsplausch bei Andrea. Vielen Dank für's Sammeln! Über's Kochen und Einkaufen berichte ich in der Kombüse.

Mittwoch, 13. April 2022

#12von12 im April 2022

Caro von "Draußen nur Kännchen" sammelt wie jeden Monat am 12. des Monats 12 Impressionen des Tages - vielen Dank dafür! Hier kommen meine April-Bilder.

#1: Frühes Frühstück. Wenn ich quasi vorm Aufwachen etwas essen muss, damit der Kreislauf stabil bliebt, sind Cornflakes das einzige, das geht.

#2: Bushaltestellen-Warteblick. Es gibt Pferde zu entdecken.

#3: Kunst am Bau.

#4: Zahnarztbesuch bedeutet auch, dass ich in die alte Heimat fahre. Seit 34 Jahren frage ich mich, wie es wohl ist, in der Wohnung mit dem Turmzimmer zu wohnen. Vielleicht sollte ich einfach mal klingeln und fragen.

Mein Tag entwickelte sich anders als gedacht: Nach dem Zahnarzttermin vor Tau und Tag war ich ausgeknockt. Der Zahnarzt musste bei der Narkose nachlegen, weil die ZFA jeden Abdruck zwei Mal machen musste, und bei der zweiten Narkose streikte mein Kreislauf. Also wankte ich nach Hause und ins Bett, ging nicht wie geplant ins Büro.

#5: Die Magnolie blüht üppig und fünf Wochen früher als sonst.

#6: Hasi geht's gut, die Bellis wachsen prächtig.

#7: Auf dem Weg ins Dorf geht's heute mal durch die Schrebergärten.

#8: Bänkchenpause und Bäume gucken. 

Nach komatösem Schlaf bin ich wieder einigermaßen funktionstüchtig. Da sich Schwiegermutter Ostern zum Essen einlud, müssen wir zum Schlachter und beschließen, die gut zwei Kilometer ins Dorf zu Fuß zu gehen - für mich kein Problem, aber der Gatte ist seit drei Wochen wieder sehr wackelig. Dennoch: Er braucht Bewegung für Muskulatur und Kreislauf.

#9: Das Abendessen auf den Weg bringen.

Teezeit, dann langsam in einen ruhigen Abend gleiten. Da es abends Brathähnchen gibt, fange ich eine Stunden früher als sonst mit dem Kochen an.

#10: Das aktuelle Strickstück.

#11: Der Dienstag gehört dem Doctor.

Abendessen, dann gehört der Dienstag dem Doctor. Ich will eigentlich noch die beiden Classics-Folgen sehen, bin aber zu müde und gehe lieber ins Bett, um "Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch*" von Marina Lewycka zu Ende zu lesen. 

#12: Vor dem Einschlafen noch etwas lesen*.

Wie immer in diesen Zeiten der Blick zurück: Im ersten Corona-Jahr war der Gatte noch gesund, feierten wir zum letzten Mal Ostern bei Schwiegermutter und genossen ihren traumhaften Garten. Im zweiten Corona-Jahr versuchte der inzwischen kranke Gatte gerade mal wieder zu arbeiten, machte ich den ersten Corona-Selbsttest. Die Tulpen, die ich vor einem Jahr in den Garten setzte, strecken übrigens gerade ihre Köpfchen hervor, sind aber noch nicht aufgeblüht.

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Donnerstag, 31. März 2022

#pmdd2022: Der 28. März 2022

An jedem 28. eines Monats ist Picture my Day-Day, kurz pmdd. Ich finde, das ist ein schönes Tagebilderbuch. Mitmachen ist einfach: Fotos vom Tag machen, bloggen oder mit #pmdd2022 auf Twitter oder Instagram einstellen. Gesammelt wird alles auf dieser Seite.

Erstmal Blumen gießen. Durch die wochenlange Trockenheit ist das tatsächlich schon im März notwendig.

Der 28. März ähnelt dem 28. Februar, denn es ist noch immer so, dass ich normalerweise nur einen Tag im echten Büro bin, und das ist der Montag, wenn nichts anderes anliegt. 

Frühstück.

Meine Buchhalter sind zwei Dackel-Messerbänkchen.

Ich bin wegen der Zeitumstellung früh auf und habe dadurch Zeit, in Ruhe zu frühstücken. Es ist noch Toast da aus der letzten Too good to go-Überraschungstüte. 

Ich freue mich jeden Tag darüber, dass meine Kladage jetzt durch das neue Schlafzimmer so übersichtlich aufbewahrt ist.

Noch schnell eine neue Maske, dann ab ins Büro.

Die Autofahrt ins Büro geht wie gewohnt schnell, auch, wenn inzwischen schon wieder normaler Berufsverkehr herrscht. Im Büro ist viel zu tun, auch, weil zwei Besprechungen auf dem Plan stehen, eine davon sogar analog (aber mit Maske, denn zwei von drei sind Risikopersonen). Die vielen Geflüchteten beschäftigen uns. Durch die neue Leitung können wir anders als vor sieben Jahren nicht nur Ideen entwickeln, sondern können vieles davon auch umsetzen. 

Ich wünschte, die Zeitung, die die nächsten Wochen die Leckage stoppt, hätte bessere Schlagzeilen ... 

Den Kalender aktualisieren.

Der obligatorische Corona-Test.

Ich bin so alt, ich schreibe bei Besprechungen noch mit.

Während die Kolleginnen auf Konzepte zurückgreifen können, gibt es für mein Projekt keins, aber das wird sich im Laufe der Woche ändern. Freitag werde ich nicht wissen, wohin vor Arbeit. Zum Glück habe ich seit Januar regelmäßig Unterstützung, und da mir mein Projekt viel Spaß macht, ich zudem in Teilzeit arbeite, stören mich Überstunden selten. 

So ein Tag ist heute ...

Bevor ich nach Hause gehe, wird die Büro-Flora gewässert.

Zu Hause steht Hausarbeit auf dem Plan. Der Gatte erledigte schon einen Teil der Wocheneinkäufe und räumte einen Teil der Sachen von Wohnungsumbau weg, ist jetzt müde. Die Teezeit fällt aus, weil er schläft und es eh schon spät ist.  

Nähte auftrennen.

Jetzt bloß nicht niesen ... 

Den Begleitsalat zum Abendessen schnibbeln. 

Wo ich das Sofa gerade für mich alleine habe, nutze ich die Gelegenheit, Federn aus meinem Kopfkissen zu holen. Es ist zu fest gestopft, und ich versuche seit einem Vierteljahr, die richtige Federmenge zu finden ... Ich habe schon genug Federn für ein zweites Kissen herausgeholt, und es immer noch zu fest.

Als ich die Narzissen kaufte, waren sie kaum 10 cm hoch, und ich dachte, sie würden in dem über 40 cm langen Glas sehr hübsch aussehen. Kaum umgetopft, schossen sie in ungeahnte Höhen ...

Teile des Abendessens vor Osterdeko auf dem Esstisch.

Die aktuelle #IKnitForUkraine-Wolle. Es wird eine Socke.

Osterdeko im Halbdunkel (vor dem Balkonfenster hängt eine Lichterkette, die abends und nachts leuchtet).

Die Spülmaschine ist fertig, wird aber erst morgen ausgeräumt.

Tschakka, die letzte Funkuhr hat jetzt auch den Sprung in die Sommerzeit geschafft!

Vor dem Einschlafen noch etwas lesen*.

Ansonsten ist der Abend ruhig: Abendessen, sofasitzen und stricken, dann früh ins Bett, weil müde durch eine Stunde weniger Schlaf.

Natürlich geht auch heute der Blick zurück in die letzten beiden Corona-Jahre. Vor zwei Jahren war der Gatte noch gesund, fanden wir uns langsam in den Corona-Alltag ein. Schwiegermutter lebte noch in ihrem Haus, weswegen der Gatte sonntags bei ihr aß und ich etwas kochen konnte, was er nicht mag: Rhabarber-Auflauf. Vor einem Jahr war der Gatte schon krank, hatten wir aber noch Hoffnung, dass er wieder gesund wird, versuchte er gerade wieder, nach Krankenhaus und längerer Krankschreibung, zu arbeiten.

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