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Dienstag, 30. Oktober 2018

Upcycling: Keks-Schachtel aus Schokowürfel-Verpackungen (Tutorial)

Als Mudderns Geburtstag hatte, wünschte sie sich einen neuen Drachenbaum. Ich hatte mich ja eher darauf eingestellt, zum runden Geburtstag eine Party zu schmeißen, zumal ja Anfang des Jahres nicht damit zu rechnen war, dass wir überhaupt noch zusammen feiern könnten, aber nun ja.

Drachenbaum mit viel Schokolade.
Da Mudderns sehr vernascht ist, bekam sie nicht nur zwei Sorten Kranbeeren-Kekse (Sorte 1 / Sorte 2) , sondern ich schmückte den Drachenbraum auch noch mit 81 Schokowürfelchen. Die brachte ihr der Gatte letztes Jahr in die Reha mit, und ich weiß, dass sie sich die selbst nicht kauft.

Der Drachenbaum im Detail.
Als ich die Verpackungen entsorgen wollte, fiel mir auf, dass sie innen hübsch gemustert sind. Viel zu schade für's Altpapier, dachte ich. Da müsste sich doch was mit anfangen lassen. So wurde daraus Keks-Schachteln. Hier eine Anleitung in Bildern:

Blick in die leere Schachtel.
Die Seitenteile vorsichtig lösen und umknicken, so dass das Muster außen ist.
Die Seitenteile festkleben. Bei mir musste es schnell gehen, deswegen nahm ich Tesafilm.
Und schon hast Du im Handumdrehen eine hübsch gemusterte Schachtel.
Wo ich schon mal dabei war, suchte ich mir noch zwei runde Pappen, damit die Keksschachteln transportiert werden können.

Zwei runde Pappen so zusammenkleben, dass die weiße Seite außen ist.
Die Schachteln mit Servietten auslegen und mit Keksen füllen.
Fertig für den Transport.
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Dienstag, 13. März 2018

Oster-Windlichter aus alten Weckgläsern

Beim Räumen in Mudderns Keller fanden sich große Weckgläser, die eigentlich zu Stilbruch sollten, dann aber doch in meiner Weckgläser-Kiste landeten. Da ich keinen Bedarf an so großen Gläsern habe, wurden Oster-Windlichter daraus.

Windlichter mit Hasen.
Anfangs dachte ich noch, ich klebe die Papierhasen mit doppelseitigem Klebeband auf, aber dann entschied ich mich für den Klebestift.
Die Hasenform wird auf's Papier gezeichnet und ausgeschnitten.
Außer Kerzen kannst Du auch prima Frühlingspflanzen in die Weckgläser stellen. In diesem Jahr wachsen beispielsweise Tulpen in einem der beiden Gläser.

Die Windlichter sind schnell gemacht. Du brauchst:

2 Weckgläser, Inhalt 1 Liter*
Keksausstecher in Hasenform*
Origami-Papier*
Stanzer Hasen*- und Blumenmotiv*
Bleistift
Schere
Klebestift oder Art Potch*

Mithilfe der Ausstecher werden Hasenformen auf's Papier übertragen und ausgeschnitten. Auis den Papierresten werden Hasen und Blumen ausgestanzt. Die Ausschnitte auf die Weckgläser kleben - fertig.

Wenn's wasserfest oder haltbarer sein soll (zum Beispiel für Balkon oder Terrasse), statt Klebestift Art Potch verwenden.

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Dienstag, 21. November 2017

Upcycling eines Kartons zur Geschenkverpackung

Der Gatte hatte irgendein Elektronikdingsi bestellt, dass in einer sehr stabilen Kartonverpackung mit Magnetverschluss kam. Zum Glück konnte ich die noch rechtzeitig aus dem Altpapier fischen.

Schnell gemachte Geschenkschachtel.
Mit Hilfe von Origamipapier und Art Potch* wurde daraus eine Geschenkverpackung.

Blick in die noch ziemlich leere Geschenkschachtel.
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Dienstag, 1. Dezember 2015

Upcycling: Advents-Türkranz aus Pappröhren und Papier

Papprollen in allen Größen und Formen finden sich reichlich sowohl in meiner als in des Gatten Werkstatt. Sie sind super praktisch, um alles mögliche aufzubewahren oder um damit zu basteln.

Türkranz als Tischkranz vor halbfertigem Adventskranz.
Als ich in der aktuellen Ausgabe "Made in Paper" also einen weihnachtlichen Kranz aus Papprollen entdeckte, war quasi schon alles da, was ich dafür brauchte.

Macht sich auch gut auf dem Tisch mit 'nem Windlicht in der Mitte.
Ich nahm also verschiedene Papprollen und schnitt sie in 2 cm breite Ringe.

Das Markieren der Papprolle.
Ringe.
Noch mehr Ringe.
Die grauen Ringe besprühte ich goldfarben.

Gleich wird aus Grau Gold.
Okay, das mit dem Sprühen muss ich noch üben, aber die Farbe ist auf den Ringen
(und auf einer Schranktür und auf einer Kippa).
Für die bunten Rollen schnitt ich 5 cm breite Papierstreifen aus alten Hochglanzmagazinen, Prospekten oder Papierresten in der jeweiligen Ringlänge zu, klebte sie mittig in den jeweiligen Ring, schnitt das überstehende Papier ein und klebte die Laschen auf die Außenseite des Rings.

Hinter einige Ringe klebte ich Papierkreise mit Botschaften oder schönen Motiven. Diese beiden Schritte habe ich nicht dokumentiert. Ich vertraue einfach auf Deine Vorstellungskraft.

Wenn dann alle Ringe entsprechend fertig sind, werden sie kreisförmig angeordnet, bis mir der Kranz gefällt.

So? Nee, noch nicht ganz.
Als mir die Anordnung gefiel, greife ich zur Heißklebepistole, nehme die Ringe einzeln hoch, kleckse Klebe drauf und klebe so Ring um Ring aneinander.

Fertig.
Da ich mit der Heißklebepistole nicht so umgehen kann, dass man die Klebestellen nicht sieht, mache ich aus der Not eine Tugend und füttere das Teil mit Glitzer-Klebestäben.

Detail.
Wenn die Kreise miteinander verklebt sind, kommen Weihnachtskugeln, Glitzerkugel, Tannenzapfen oder was auch immer Dir gerade gefällt, in die Kreise. Für den hasophilen Gatten muss natürlich auch ein Hase dabei sein.

Ein Hase für den Gatten.
Ich bin dann noch ein paar Tage damit beschäftigt, alle Klebefäden zu entfernen.

Gute Wünsche, Glitzergedöns und die unvermeidlichen Klebefäden ...
Dann kommt in die obersten beiden Ringe farblich passendes Geschenkband und der Kranz wird an die Wohnungstür gehängt. Hinter eines der Textfelder habe ich noch einen Powerstrip geklebt, damit sich der Kranz nicht bewegt, wenn die Tür auf und zu geht.

Der Türkranz hängt an der Tür.
Inspiration: Made in Paper, Ausgabe 15 006

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Dienstag, 24. Februar 2015

Palette aus einer Toffifeeschale

"Sachma, hast du 'ne Palette für mich übrig?", frug ich den Gatten, denn der hat normalerweise immer welche in der Werkstatt.

"Nee, hab' gerade alle im Gebrauch", antwortete er unerwarteterweise.

"Hm, dann kauf' ich mir morgen eine."

"Warum nimmste nich einfach sonne leeren Toffifee-Schalen?!"

Schnell gemacht: Palette aus einer leeren Toffifee-Schale.
Wo er recht hat ...

Dieser Beitrag nimmt teil bei den Linkparties Upcycling-Dienstag, Happy Recycling und Kopfkino.

Dienstag, 17. Februar 2015

Handyhalter / Telefonhalter aus leerer Flasche - ein erster Versuch (I)

Ja, ich weiß, wir
haben interessante
Verkabelungen ...
"Da muss ich mir mal was einfallen lassen", seufzte der Gatte, nachdem er erfolgreich mein ladendes Smartphone von der Steckdose, auf der es lag, warf.

"Nö, brauchste nicht", antwortete ich. "Ich hab' da letztens was im Internetz gesehen. Ich mach' mal kurz."

In der Dusche war gerade eine leere Shampooflasche, die ich ohnehin schon zu diesem Zweck aufgehoben hatte.

Jetzt noch ein scharfes Messer, einen Edding, eine Schere sowie einen Schleifschwamm parat gelegt und los geht's.

Mein Telefonhalter nimmt teil an den Linkparties bei Link Your Stuff, Upcycling Dienstag, Creadienstag, Revival, Crealopee und Happy Recycling.

Wenn es geht, ziehe vor Beginn die Plastikfolie mit dem Aufdruck von der Flasche ab. Wenn das nicht geht, kannst Du später den Telefonhalter mit Tape oder in Serviettentechnik verzieren.

Eine Leere Flasche und ein Edding sind wesentliche Zutaten.
Auf der Vorderseite die Flasche in etwa der halben Höhe des Telefons mit einem gerade Strich versehenen, dann umdrehen und auf der Rückseite eine längere Lasche markieren, aus der ein Aufhänger wird.

Auf der Vorderseite wird passend zur Länge des Telefons eine Markierung gesetzt. 
Dann wird auf der Rückseite die Lasche zum Aufhängen markiert. In meinem Fall hätte sie ruhig etwas höher sein könne, aber hey, das ist der erste Versuch.
Jetzt heißt es, nicht zimperlich sein und die Flasche mit Messer und / oder Schere passend zuschneiden. Danach habe ich die Flasche noch mal ausgespült, um alle Shampooreste zu beseitigen, und sorgfältig abgetrocknet.

Jetzt geht's der Flasche an den Kragen.
Fast fertig! Die Ränder werden noch geglättet und der Filzstiftstrich entfernt.
Nachdem ich die Form ausschnitt, habe ich die Ränder mit etwas Schmirgelpapier geglättet und die Filzstiftstriche entfernt. Außerdem habe ich noch die Aufhängeöse ausgeschnitten und ebenfalls geglättet. Irgendwelche Verzierungen sparte ich mir. Die weiße Halterung reicht für einen ersten Versuch.

In der leeren Halterung lässt sich gleichzeitig prima das Ladekabel aufbewahren.
Quelle: Make it - love it

Mittwoch, 21. Januar 2015

Windlichter für den Balkon in Serviettentechnik

Im Nachbarhaus hat jemand seit langem Windlichter am Balkon hängen. Das sieht sehr hübsch aus, und wenn ich im Dunkeln nach Hause komme, freue ich mich jedes Mal.

Meine Hamburg-Windlichter.
Bei uns hängen an der Stelle Pflanzschalen, die ich in diesem Winter erst sehr spät abnahm, weil es ja immer noch sehr mild ist. Beim Abhängen dachte ich so bei mir, jetzt wäre doch Platz für Windlichter.

Im Altglas fanden sich noch zwei Gurkengläser, also flugs ans Werk.

Windlichter für den Balkon in Serviettentechnik

Ich nehme:

2 leere, saubere Gläser von Gewürzgurken o. Ä.
1 Serviette, Motiv nach Wahl. Ich entschied mich für Hamburg-Motive - was auch sonst?!
Découpagelack
Pinsel
Skalpell
2 Blumenbindedrähte
Zange
Bäckerschnur
4 Holzperlen

Und so hab' ich's gemacht:

Pro Glas brauchte ich eine halbe Serviette, also teilte ich erstmal die Serviette.

Die Hamburg-Serviette vor dem Teilen. Das Motiv gibt es bei Budni, mein erste Wahl, wenn es um Dinge mit Hamburg-Motiven geht. 
Dann das Glas mit Découpagelack bestreichen und mit der Serviette überziehen.

Die Serviette kommt auf's Glas. 
Das Glas auf die Öffnung stellen und die überstehenden Serviettenränder einschneiden, um sie auf den Boden kleben zu können.

Alles trocknen lassen, mit der zweiten Lackschicht überziehen und erneut trocknen lassen. Eventuell die Kanten am Glashals mit einem Skalpell säubern.

Die Gläser trocknen. 
In die Blumenbindedrähte Ösen biegen, dann die Drähte rund biegen. Das geht gut, wenn sie um den Glashals gelegt werden. Bäckerschnur durch die Drahtösen ziehen und um den Glashals binden. Die Schnur verknoten und Holzperlen an die Schnurenden binden.

Die Windlichter sind fertig. 
Bevor die Windlichter auf den Balkon kamen, habe ich auf den Boden noch ein wenig Vogelsand gefüllt, damit sie etwas schwerer werden, aber hauptsächlich, weil sich dann Wachsreste besser entfernen lassen, denn ich nehme nicht immer Teelichter.

Da die Windlichter Motive zeigen, die typisch für Hamburg sind, nehmen sie teil am Event von Kebo, der im Januar unter dem Motto "Typisch für ... meine Stadt / Region" steht, und sie feiern mit den bei den Linkparties bei Mittwochs mag ich, Happy Recycling und Upcycling-Dienstag.

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Dienstag, 30. Dezember 2014

Upcycling-Dienstag: Sortierschale aus dem Boden einer PET-Flasche

Wenn's irgend geht, kaufen wir keine Plastikflaschen, aber manche Getränke gibt es nur in PET-Flaschen, und im Gym sind Glasflaschen verboten. Also haben wir gelegentlich leere PET-Flaschen. Klar, wir könnten eine Flasche mehrfach nutzen, sie immer wieder auswaschen, aber das finden wir eklig.

Die Einwegflaschen ohne Pfand lassen sich gut zum Basteln nutzen - dieser Vogelfutterspender entstand beispielsweise aus einer.

Als mir letztens zum Basteln mit Perlen eine Sortierschale fehlte, erinnerte ich mich daran, dass ich irgendwo in den Tiefen des Internetzes mal sah, dass jemand eine aus dem Boden einer leeren PET-Flasche machte.

Das geht wirklich ratzfatz, und schon kullert nichts mehr über die Werkbank. Inzwischen habe ich schon eine ganze Reihe von diesen Schälchen, die sich stapeln lassen, wenn sie leer sind.

Sortierschale aus dem Boden einer PET-Flasche.
Sortierschale aus dem Boden einer PET-Flasche

Ich nehme
  • eine leere, saubere PET-Flasche ohne Pfand
  • ein spitzes, scharfes Messer
  • eine Schere
  • evtl. Schmirgelpapier oder Washitape für den Rand
Und so hab' ich's gemacht:

Mit dem spitzen Messer in die Flasche stechen, dann mit der Schere den Boden in der gewünschten Höhe abschneiden. 

Der Flasche geht's an den Boden. 
Wenn der Rand zu rauh ist, den Rand ggf. etwas glätten oder Washitape darüber kleben - ich nutze die Schalen so.

Die Sortierschalen nehmen teil am Upcycling-Dienstag und bei Happy Recycling

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Vogelfutterspender aus einer PET-Flasche und Bambuszweigen

Vogelfutterspender, frisch aufgehängt.
Seit wir einen Garten haben, füttern wir die Vögel - okay, die Eichhörnchen und Mäuse bedienen sich ebenfalls: Als der Gatte mal das Vogelfutter draußen im Schuppen lagerte, fühlten sich die Mäuse wie im Schlaraffenland - als wir die Tür öffneten, schauten sie uns kugelbäuchig an und waren empört, als wir die Futtertüte entfernten und den Schuppenboden neu abdichteten.

Seit zwei Jahren haben wir ein Vogelhäuschen, das zwar geschützt steht, in das es aber trotzdem immer irgendwie rein regnet.

Als mir ein Bild eines Vogelfutterspenders aus einer PET-Flasche unterkam, dachte ich mir, das könnte eine Lösung sein, um das Futter einigermaßen trocken zu servieren.

Ich bin gespannt, wie es klappt.

Normalerweise lasse ich auch immer ein paar Fliederbeeren am Strauch, damit die Vögel Futter haben, aber dank des Kahlschlags unseres Vermieters fällt das dieses Jahr flach.

Außerdem lasse ich die Töpfe, in denen die Kartoffeln oder einjährige Pflanzen wie Tomaten waren, samt Erde auf den beiden Fensterbänken im Garten stehen, weil wir beobachteten, dass die Vögel darin gerne picken und scharren, das eine oder andere zu futtern darin finden. Gleiches gilt für die Balkonkästen, die zudem als Sandbad beliebt sind (so sehr, dass ich die eine Ecke eigentlich gar nicht mehr bepflanzen kann, denn irgendein Vogel sitzt da immer drin).

Normalerweise fange ich vor dem ersten Frost an, das Vogelfutter rauszustellen und die Meisenknödel aufzuhängen, aber in diesem Jahr bin ich spät dran - der Herbst dauerte so lange ... In der letzten Woche saßen schon die ersten Zaunkönige und Rotkehlchen auf dem Balkon, da, wo im letzten Winter die Futterschale stand. Jetzt ist angerichtet.

Vogelfutterspender aus einer PET-Flasche und Bambuszweigen

Ich nehme:

1 leere PET-Flasche ohne Pfand (zum Beispiel von Saft)
2 Bambusstöcke aus dem Garten (oder ändere Äste)
1 Stück Kordel oder Bindfaden
Bohrer, spitzes Messer oder Skalpell zum Bohren von Löchern
Schere
evtl. Säge zum Kürzen der Zweige
Vogelfutter / Streufutter für Wildvögel

Materialien.
Und so hab' ich's gemacht:

Die PET-Flasche muss leer, trocken und sauber sein - nach dem Austrinken habe ich sie ein paar Mal gespült und gut trocknen lassen.

Bambusstöcke ggf. mit einer Säge auf die passende Länge bringen (ich habe die Stöcke ziemlich lang gelassen, damit ich sie im Frühjahr weiter als Pflanzstäbe verwenden kann).

Etwa zwei Fingerbreit über dem Flaschenboden auf zwei gegenüberliegenden Seiten je ein Loch bohren, das so groß ist, dass ein Bambusstock durch passt (PET ist flexibel. Das Loch also lieber etwas kleiner machen und den Stock rein drehen). Alternativ kannst Du auch ein Kreuz mit dem Skalpell machen und die Stock dadurch stecken.

Der erste Bambusstock sitzt.
Die Flasche drehen und etwa zwei Fingerbreit über dem ersten Stock wieder je ein Loch bohren, das so groß ist, dass ein Bambusstock durch passt.

Die beiden Stöcke sollten jetzt ein Kreuz ergeben.

Beide Bambusstöcke sind in der Flasche. Jetzt die Futterlöcher machen.
Jetzt die Futterlöcher machen, aus denen die Vögel das Futter picken: Mit einem Bohrer oder Skalpell Löcher über den Stangen bohren und vorsichtig erweitern, ggf. mit einer Schere. Lose Plastikstücke entfernen.

Die Stangen sitzen, die Futterlöcher sind fertig. Jetzt kann der Futterspender gefüllt werden.
Den Vogelfutterspender füllen. Dabei kann das eine oder andere Futterkorn durch die Öffnungen fallen, aber wenn genug Futter im der Flasche ist, fällt nichts mehr raus.

Das Futter ist im Spender.
Ein Loch in den Schraubdeckel bohren.

Jetzt kommt der Deckel an die Reihe.
Ein Loch ist im Deckel.
Die Kordel so durchziehen, dass sie eine Schlinge bildet und die losen Enden im Schraubdeckel verknoten.

Der Knoten sitzt. Ich habe ordentlich daran gezerrt, um sicher zu gehen, dass er das Gewicht der gefüllten Flasche auch aushält.
Schraubdeckel auf die Flasche setzen und den Vogelfutterspender an einem geeigneten Platz im Garten oder auf dem Balkon aufhängen.

Der Futterspender hängt dort, wo sonst eine Blumenampel hängt. 
Nicht vergessen, den Spender nachzufüllen und den Vögeln auch etwas Wasser anzubieten - bei uns sind das Vertiefungen in Steinen oder Pflanzteller, die im Winter im Garten bleiben.

Mit diesem Beitrag nehme ich am Dezember-Upcycling-Dienstag beim Werkeltagebuch und bei Happy Recycling teil.