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Mittwoch, 31. Dezember 2025

#pmdd2025: Der 28. Dezember 2025

An jedem 28. eines Monats ist Picture my Day-Day, kurz pmdd. Ich finde, das ist ein schönes Tagebilderbuch. Mitmachen ist einfach: Fotos vom Tag machen, bloggen oder mit #pmdd2025 auf Instagram einstellen. Gesammelt wird alles auf dieser Seite.

Die Nacht war ruhig, das Reiserudel freut sich auf die Rückfahrt.

Gestern ging der Koffer noch zu ...

Heute ist Tag des Rühreis, und selbstverständlich gibt es welches zum Frühstück.

Wer am Vorabend zu faul war, das Auto abzudecken, darf jetzt Eis kratzen.

Das Reiserudel ist abfahrbereit. Jeder hat seine Aufgaben: Der Großfußhase hält immer eine Pfote zum Drücken bereit, Schnuffi passt auf Portemonnaie und Taschentelefon / Navi auf, und Schlafhase zwei sieht süß aus.

Scheibenreinigung bei einer Pause. Früher übernahm das der Gatte. Er war dabei sehr viel sorgfältiger als ich.

Tee und Kekse.

Das Navi ist optimistisch, dass ich bald zu Hause bin. Leider dauert die Fahrt zwei Stunden länger als geplant.

Ab der Rhön gibt es Nebel, ab Göttingen stehe ich im Stau.

Der heutige Tag ist eine Wiederholung des 28. Dezember 2021 und des 28. Dezembers 2024. Wieder bin ich auf der Rückreise von Dachau und übernachtete in Hammelburg. Gravierender Unterschied: Ich reise alleine. Der Gatte starb vor neun Wochen. Seitdem ist nichts mehr gut.

Wieder zu Hause erwarten mich Grüße von den Nachbarn. Die fürchterlichen Fliesen will ich auch erst seit drei Jahren lackieren ... 

Und noch ein Gruß eines lieben Menschen.

Das Reiserudel kam auch gut an.

Die Spikes kaufte ich am 5. November 2024. Heute brauche ich sie zum ersten Mal, denn die Straße vorm Haus ist spiegelglatt. Irritierenderweise finde ich sie auf Anhieb.

Dem Gatten Guten Abend sagen. 

Alles ist ausgeladen. Ich ziehe meinem Mickey-Mouse-Onesie über, den der Gatte so mochte, und heize erstmal ein. Das Haus ist nicht so kalt wie befürchtet, aber warm ist es halt auch nicht.

Vitamine, flüssig und fest.

Ein paar flüssige Mitbringsel.

Dank Tante habe ich einen bunten Teller. 

Während der letzten Woche sammelte sich ein bisschen was für's Wollsparglas an. Ein Bild mit dem Kassensturz findest du hier.

Yippieh, es gibt keine Feiertagsverschiebung bei der Müllabfuhr, ich muss heute nicht noch die Tonne füllen und an die Straße schieben.

Abendessen.

Die Spülmaschine wäre fertig, wird aber erst morgen ausgeräumt.

Das Rudel ist wieder komplett und liest vor dem Einschlafen noch etwas*.

Der Blick zurück in die ersten fünf Corona-Jahre: Am 28. Dezember 2020 ist der Gatte gerade aus dem Krankenhaus entlassen worden und noch sehr schwach. Wir wissen noch nicht, dass noch einige Krankenhausaufenthalte bevorstehen sollen, dass er nicht wieder gesund wird, dass er sich 2025 schließlich bei einem neunwöchigen Krankenhausaufenthalt mit Candidozyma auris anstecken und daran sterben wird. Am 28. Dezember 2021 waren wir auf dem Rückweg von Tante, mit der wir Weihnachten verbrachten. Das war eigentlich auch für den 28. Dezember 2022 geplant, aber dann kamen uns Mudderns Sturz und die Übernahme meines ehemaligen Elternhauses dazwischen. Dafür kam Tante wieder zu uns. Am 28. Dezember 2023 waren wir endlich umgezogen. Am 28. Dezember 2024 wusste der Gatte, dass er bald ins Krankenhaus soll, hoffte, nach einer OP wieder gehen zu können. Es sollten acht OPs und monatelange Krankenhausaufenthalte werden, die letztlich zu seinem Tode führten. Übrigens bekam ich vor einem Jahr doch kein Strafmandat, denn nicht ich wurde geblitzt, sondern ein anderer Wagen, der schneller fuhr als ich. / *Affiliate link

Samstag, 6. Dezember 2025

#pmdd2025: Der 28. November 2025

An jedem 28. eines Monats ist Picture my Day-Day, kurz pmdd. Ich finde, das ist ein schönes Tagebilderbuch. Mitmachen ist einfach: Fotos vom Tag machen, bloggen oder mit #pmdd2025 auf Instagram einstellen. Gesammelt wird alles auf dieser Seite.

Morgenkaffee, dabei die gestrige Wollbeute in einen Projektbeutel umpacken und etwas lesen*.

Die Tiefkühler-Liste aktualisieren.

Den Besuch einsammeln. Das Wetter ist ein Graus.

Heute ist Freitag. Ich habe Besuch von einer Freundin, die mir in den letzten Tagen half, einen Lagerraum zu sichten und zu räumen. Der Raum gehörte dem Gatten, der vor fünf Wochen starb. Die Woche war schwer, belastend, und so gönnen wir uns heute zum Abschied und zur Belohnung etwas Schönes: Fremd-Frühstücken im Hofcafé und Kunsthandwerker-Weihnachtsmarkt im Freilichtmuseum

Vor der Schlacht am kalten Büfett. Wie bei jedem Besuch ist der Tisch liebevoll gedeckt und dekoriert. 

Frühstück, erste Runde.

Auf ins Museum!

Bunt gegen Grau. Vielleicht sollte ich im Garten auch einfach Glasfiguren pflanzen. Die kommen auch im Giersch zur Geltung. 

Es wird heute einfach nicht hell.

Männer und ein Mops stehen um einen Traktor herum.

Ich würde gerne Karussell fahren.

Da hat jemand den Weihnachtsmann ausgesetzt!

Endlich wieder Essen! Grützwurst mit Bratkartoffeln und Apfelmus ist typisch norddeutsch. 

Der Wocheneinkauf war schnell erledigt.

Der Blick zurück in die ersten fünf Corona-Jahre: Am 28. November 2020 litt der Gatte unter neun Monaten Kurzarbeit und fühlte sich ein klein wenig erkältet. Wir ahnten nicht, das daraus Berufsunfähigkeit und Schwerbehinderung werden sollten. Am 28. November 2021 waren wir zum Adventstee bei Schwiegermutter. Am 28. November 2022 war es fast so wie früher, bevor der Gatte krank wurde: Er war vor mir wach und machte Kaffee, und wir hatte die Hoffnung, spätestens Ostern umgezogen zu sein, kämpften mit den Banken wegen eines Baukredits. Am 28. November 2023 standen wir kurz vor den Umzug. Am 28. November 2024 war der Gatte noch bei mir, voller Hoffnungen und Pläne. Vor fünf Wochen starb er, viel zu jung. Er fehlt mir so unendlich.

Dem Gatten guten Abend sagen.

Ein Päckchen packen. Mit jedem Gegenstand, den der Gatte kaufte und der mich verlässt, kommt eine Trauerwelle. Er hatte sich so auf seine Werkstatt gefreut! Es tut weh, all diese Dinge, an denen der Gatte so viel Freude hatte, zu verkaufen, aber wem nützen sie, wenn sie hier stehen und einstauben?!

Lillet Wildberry, verdient.

Den Wochenplan überarbeiten.

Engelsflügel stricken für die diesjährigen Weihnachtskarten.

Vorfreude. Übermorgen darf ich den ersten Beutel öffnen.

Vor dem Einschlafen noch etwas lesen*.

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Donnerstag, 30. Oktober 2025

#pmdd2025: Der 28. Oktober 2025

An jedem 28. eines Monats ist Picture my Day-Day, kurz pmdd. Ich finde, das ist ein schönes Tagebilderbuch. Mitmachen ist einfach: Fotos vom Tag machen, bloggen oder mit #pmdd2025 auf Instagram einstellen. Gesammelt wird alles auf dieser Seite.  

Frühstücken. In dem Schnapsglas ist Grapefruitkern-Extrakt - nicht, dass du auf Gedanken kommst ;o)

Das aktuelle Panoramafenster.

Der Treppenlift, den der Gatte kaum zwei Wochen nutzen konnte, dient mir aktuell als Lastenaufzug.

Ich habe Diamanten gekauft.

Heute ist Dienstag. Der Gatte starb vor einer Woche. Ich versuche gerade, mich in irgendeiner Form von Alltag einzufinden. Heute stehen ein Besuch beim Bestatter und die Auswahl einer Grabstätte an. Ansonsten ist es ein ruhiger Tag.

Dieses Haus dekoriert jedes Jahr zu Halloween, dieses Jahr allerdings eher zurückhaltend. 

Kurz beim Bestatter vorbeigehen. Die Holzlatten-Fassade finde ich ja jedes Mal auf's Neue befremdlich. 

Jedes Mal, wenn ich an diesem Grabstein vorbeikomme, muss ich an Herr der Ringe denken.

Ich mag die kleine Friedhofskapelle, trotz der Heldengedenkfenster, die für mich überhaupt nicht passen.

Im Frühjahr nahm ich die beiden Vögelchen vom Grab meiner Eltern mit nach Hause, um sie zu kleben, da sie vom Grabstein fielen. Heute bringe ich sie endlich wieder zurück.

Ich habe ein Grab gekauft. Während ich noch überlegte, ob es dem Gatten gefallen könnte, fiel darauf ein Sonnenstrahl durch die grauen Wolken. Ich nehme es mal als Zeichen, dass der Gatte mit meiner Wahl einverstanden ist.

Kurz ins Einkaufszentrum.

Hört sich spannend an. Mal gucken, ob ich es zur Veranstaltung schaffe.

Wieder zu Hause. Der Türsteher-Hase trägt immer noch das Oster-Outfit. Ich kam in diesem Jahr gefühlt zu nichts. 

Die Spülmaschine will spielen. Ich habe endlich den Spülarm des oberen Korbes sauber bekommen, so dass sie wieder richtig sauber spült.

Letztes Jahr hatte ich einen Anfall von Ordnungssinn, so dass ich die Halloween-Deko auf Anhieb im Häuschen finde.

Wenn ich schon im Häuschen bin, kann ich auch gleich das Vogelfutter nach vorne holen und die beiden Vogelhäuschen füllen.

Da kam dann doch etwas zusammen heute. Ein paar mehr Schritte werden es noch werden, Treppen sei Dank.

Die Halloween-Girlande hängt. 

Der Halloeween-Schnobkram stünde dann auch bereit.

Alles geschafft. Aktuell mache ich mir jeden Tag eine Zu-Erledigen-Liste. Das hilft mir gegen depressionsbedingten Schlendrian.

Vor einem Jahr wollte ich schon mal die Mutmach-Socken verschicken, aber im Karton war noch Platz. Jetzt machen sie sich bald auf den Weg. 

Kleiner Müffelhase, Kirmeshase und KPH versuchen, dem Kuschelrudel zu erklären, warum das Herrchen nicht wiederkommt. Schnuffi versteht das nicht und blickt zur Tür, weil: "Da ging er raus. Da muss er wieder rein kommen." Nur: Der Gatte kommt nie wieder.

Herbsthimmel.

Ich esse heute fast das gleiche wie vor einem Jahr: Schweinefilet mit Steinpilzsauce und Spätzle statt Bandnudeln. Von der Schokolade mit dem Du-schaffst-das-Hasen habe ich so viel gekauft, dass der Gatte nicht alle aß. Er aß in den letzten Monaten ohnehin nur noch wenig Schnobkram. Der Gatte sagte, der Hase machte ihm im Krankenhaus Mut. Jetzt soll er mir dabei helfen, das mit der Trauer und dem Alleinleben zu schaffen.

Fäden verziehen.

Auch das geschah an einem 28. Oktober: 1938 wurden alle polnisch-stämmigen Juden ohne deutsche Staatsbürgerschaft deportiert.

Neue Socken annadeln. Ich möchte mich mal an Mojo-Socken versuchen, allerdings mit klassischer Käppchen-Ferse. Ich bin gespannt, ob das klappt.

Vorm Einschlafen noch etwas lesen*.

Der Blick zurück in die ersten fünf Corona-Jahre: Am 28. Oktober 2020 wussten wir zwar schon seit zwei Wochen, dass der Gatte krank ist, ahnten aber noch nicht das ganze Ausmaß, und so arbeitete er noch. Am 28. Oktober 2021 wussten wir um das ganze Ausmaß der Erkrankung des Gatten, wartete er auf seine Verrentung, da er nicht mehr arbeitsfähig war. Am 28. Oktober 2022 hofften wir auf einen baldigen Umzug - vergeblich. Den Adventskalender, den ich an diesem Tag für meine Mutter kaufte, entsorgte ich ein halbes Jahr später immer noch originalverpackt, als wir nach ihrem Tod ihr Zimmer im Pflegeheim ausräumten. Am 28. Oktober 2023 kauften wir die gleichen Süßigkeiten für Halloween wie im Jahr davor, hoffte der Gatte zu recht auf viele klingende Kinder, die er erschrecken wollte. Am 28. Oktober 2024 freute sich der Gatte auf Halloween. Ein Jahr später werde ich versuchen, mich im seinem Sinne auf Halloween zu freuen, auch wenn es schwer ist. / *Affiliate links