An jedem 28. eines Monats ist Picture my Day-Day, kurz pmdd. Ich finde, das ist ein schönes Tagebilderbuch. Mitmachen ist einfach: Fotos vom Tag machen, bloggen oder mit #pmdd2025 auf Bluesky, Facebook oder Instagram einstellen. Gesammelt wird alles auf dieser Seite.
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| Schnuffi ermahnt mich, aufzustehen. |
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| Noch ist es nur zu erahnen: Der alte Apfelbaum, der in den letzten drei Jahren nach kräftigen Rückschritten schmollte, hat reichlich Blüten angesetzt. Durch das warme Wetter soll er drei Tage später geradezu in Blüten explodiert sein. |
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| Schnuffi sitzt auf seinem Beobachtungsplatz. Seitdem sein Herrchen am 17. Oktober zum letzten Mal aus dem Schlafzimmer ging, hofft er, dass sein Herrchen eines Tages wieder durch die Tür kommt. |
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| Dem Gatten Guten Morgen sagen. |
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| Die Winterjacke gegen die Wetterjacke wechseln. Um morgens ohne Jacke aus dem Haus zu gehen, ist es noch zu kalt. |
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| Die Jacke hatte ich anscheinend zuletzt an, als ich mit der Mitarbeiterin der Friedhofsverwaltung nach einer Grabstätte für den Gatten und mich suchte. Es wurde Wunschgrab Nummer 2: Letzte Reihe unter den Bäumen. |
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| Auf den Zug warten und lesen. "Elbnächte*" gefällt mir allerdings nicht sehr. Der einarmige Protagonist nutzt öfter beide Hände, und in Harvestehude kann man einfach in die Elbe springen. Wer braucht schon ein Lektorat? |
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| Ich werde von der Sperrung der Mönckebergstraße überrascht und muss mit der U-Bahn ins Büro. So komme ich dazu, mal wieder das Mosaik zu sehen, das an die ehemalige Wasch- und Badeanstalt am einstigen Schweinemarkt erinnert. |
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| Erstmal den Kalender aktualisieren. |
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| Während meines Urlaubs gab's einen floralen Unfall. |
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| Endlich wieder ordentlicher Kaffee im Büro. Ich mag aktuell keinen Nescafé mehr und bekam eine Kaffeemaschine aus einem Nachlass. |
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| Zeit für's Frühstück. |
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| Und schon ist Zeit für's Mittagessen: Gebackener Rhabarber auf Hafermilch-Couscous. |
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| Und schwupps ist schon wieder Feierabend. Lifestyle-Teilzeit ist großartig. |
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| Ich erwische einen Zug früher nach Hause! Wäre ich gerannt, hätte ich auch zwei Züge eher bekommen, aber Rennen verbrennt nur unnötig Kalorien. |
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| Gleich bin ich zu Hause. |
Heute ist Dienstag, Echtbüro-Tag, Routine, ein ruhiger Tag mit einem ruhigen Nachmittag und einem ruhigen Abend.
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| Langt dann auch für heute. |
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| Der aktuelle Blumenstrauß. Der Gatte schenkte mir diese zweifarbigen Rosen besonders gerne. Als wir noch in der Wohnung lebten, passten sie farblich zum Sofa und zum Esszimmer. |
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| Wäsche abnehmen. Seitdem ich alleine bin, trocknet die Wäsche auf dem Balkon oder im Arbeitszimmer des Gatten. |
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| Die Spülmaschine will ausgeräumt werden. |
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| Der Gatte würde sich über den üppig blühenden kleinen Apfelbaum sehr freuen. |
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| An den roten Margeriten kam ich nicht vorbei. Sie sind ein Farbtupfer inmitten der Giersch-Wildnis. |
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| Die üppig blühende Kamelie würde den Gatten freuen. Ich muss sie dringend hochbinden. |
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| Im Moment muss ich wieder Kalorien tracken. Heute passt es einigermaßen. |
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| Das Frühstück für Morgen vorbereiten. |
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| Das Abendessen muss zum Glück nur aufgewärmt werden, wie meistens an den Echtbüro-Tagen. |
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| Wasser ins Arbeitszimmer tragen. Den Holzträger fand ich durch Zufall am Straßenrand, als ich am 5. August 2025 aus dem Krankenhaus vom Abendbesuch beim Gatten zurück kam. Der Gatte liebte solche Träger. Wir haben einige davon. |
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| Blick in den Abendhimmel. Ich brauche immer noch sehr viel mehr Schlaf als die ärztlich erlaubten sechs Stunden. |
Der obligatorische Blick zurück in die ersten sechs Corona-Jahre: Am 28. April 2020 kam Tante zum letzten Mal zu Besuch in Schwiegermutters Haus, nähte ich die ersten Masken, weil zwei Tage vorher die Maskenpflicht ausgerufen wurde. Am 28. April 2021 trug der kleine Apfelbaum nach dem Umzug in unseren Wohnungsgarten die ersten Blüten. Leider wurden keine Früchte daraus. Jetzt fühlt er sich im Garten des alt-neuen Hauses wohl. Ich wünschte, der Gatte könnte ihn sehen. Am 28. April 2022 feierten wir das dreijährige Zusammensein von Mudderns und ihrer Gesellschafterin. Am 28. April 2023 verabschiedete ich mich von meiner Mutter. Am 28. April 2024 waren wir endlich umgezogen, hatte ich noch Kraft für Gartenarbeit. Am 28. April 2025 hatte der Gatte zwei Arzttermine in zwei Städten, zu denen ich ihn fahren und begleiten musste. Er freute sich sehr auf den Einkaufsbummel nach dem zweiten Arztbesuch, war aber zu schwach, so dass ich alleine einkaufte. Wir sollten keine sechs Monate mehr zusammenleben dürfen. / *Affiliate links
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