Freitag, 11. Mai 2018

Treppenhausfreitag: Gedenk- und Bildungsstätte Israelitische Töchterschule (Dr. Alberto-Jonas-Haus)

Das Treppenhaus der ehemaligen Israelitischen Töchterschule in der Karolinenstraße 35 ist in das Ausstellungskonzept der Gedenk- und Bildungsstätte einbezogen.

Treppenhaus der Gedenk- und Bildungsstätte Israelitische Töchterschule
(Dr. Alberto-Jonas-Haus).
Das Gebäude wurde zwischen 1882 und 1884 als Schulen für jüdische Mädchen nach einem Entwurf des Architekten Peter von der Heyde erbaut.

Montag, 7. Mai 2018

Gedenk- und Bildungsstätte Israelitische Töchterschule (Dr. Alberto-Jonas-Haus)

Montags gegen Nazis
Update 05.05.2018: Die Nazis pausieren anscheinend. Momentan sind die Montagsdemos abgesagt. Wohlwissend, dass der Schoss fruchtbar bleibt, mache ich mit meiner Montagsreihe weiter. Alle Beiträge aus dieser Reihe findest Du, wenn Du hier klickst.

Wir haben uns da was eingetreten. Es ist braun. Es riecht nach Faschismus, Nationalismus, Antisemitismus und Rassismus. Es trifft sich montags am Dammtor, hinterm Bahnhof, eingepfercht in Gattern, umringt von Polizei und der Gott sei Dank immer noch demokratischen Mehrheit dieser Stadt. Es ist eine krude, gefährliche Mischung aus Türstehern, Hooligans, Faschisten, Reichsbürgern und AfDlern, garniert mit ein paar spießbürgerlichen Sahnehäubchen aus dem Hamburger Umland.

Wir hatten schon mal Faschismus in Deutschland. Mein Bedarf daran ist hinreichend gedeckt. Ich muss keinen faschistischen Staat erleben. Mir reichen die Erinnerungen an den, den es zwischen 1933 und 1945 gab.



Ein aus der Zeit gefallenener Kugelschreiber im Naturkunderaum von 1930.
Montags erinnere ich daran, was passiert, wenn es mit der Demokratie bergab geht und wie es anfing, denn die Nazis fielen ja nicht 1933 vom Himmel. Die krochen schon Jahre vorher aus ihren Löchern, wurden nicht rechtzeitig aufgehalten, auch, weil man sie nicht ernst nahm, dachte, es wird schon nicht so schlimm.

Wurde es aber.

In loser Folge gibt's hier also montags Kunst und Denkmäler gegen Faschismus, Nationalismus und Rassismus. Orte, die daran erinnern, gibt es in unserer Stadt genug, denn wie gesagt: Wir hatten das schon mal.



Der historische Eingang in die einstige Israelitische Töchterschule wird heute von einer Kita genutzt. Der Eingang in die Gedenk- und Bildungsstätte ist hinter einem Durchgang im Hinterhof.
Die Gedenk- und Bildungsstätte Israelitische Töchterschule Dr. Alberto-Jonas-Haus in der Karolinenstraße 35 ist ein Juwel unter den Hamburger Museen, denn es verknüpft jüdische Geschichte, Gedenken und Bildungsarbeit. Das Gebäude ist heute in der Trägerschaft der Volkshochschule. 


Blick in den historischen Naturkunderaum.
Ein Modell des Schulgebäudes steht im ehemaligen Naturkunderaum.
Hier finden regelmäßige Kurse zu jüdisch-historischen Themen statt, es gibt Jiddisch- und Hebräisch-Kurse, und donnerstags ist nachmittags das Museum mit seiner Dauerausstellung zum ehemaligen jüdischen Schulleben am Grindel samt historischen Naturkunderaum geöffnet. Außerdem lernen hier Migranten Deutsch, gibt es eine Kita im Haus, finden hier Bildungsurlaube und Fortbildungen für Lehrkräfte statt.


Blick in die Dauerausstellung.
In der Dauerausstellung ist viel Platz, damit Jugendgruppen und Schulklassen diskutieren können.
1884 eröffnet, musste das Gebäude rasch erweitert werden, da die Schülerinnenzahl wuchs. Im Hof wurde 1900 eine Turnhalle gebaut, die auch als Zeichensaal genutzt werden konnte. Zehn Jahre später kamen eine Lehrküche und ein Raum für den Chemie- und Physikunterricht hinzu, der heutige historische Naturkunderaum. 

Der Unterricht bot den Mädchen alle Chancen auf ein Leben als freie, selbstbewusste Jüdinnen. Das Konzept war für die damalige Zeit sehr modern, nicht nur für die jüdische, sondern auch für die nicht-jüdische Mädchenbildung, und wich damit von den üblichen Standards Hamburger Volksschulen ab.


Schirmmütze und Kippa erinnern an die Schüler und Lehrer der Talmud-Tora-Schule, die im Ersten Weltkrieg für ihr Heimatland kämpften. Fünfzehn Jahre später sprachen die Nazis ihnen das Deutschsein ab.
Am 1. April 1939 wurde die Israelitische Töchterschule mit der Talmud-Tora-Realschule, einer Jungenschule, zusammengelegt. Ein halbes Jahr teilten sich die etwa 600 Mädchen das Gebäude mit den Jungen, bevor alle im September 1939 wieder in die Karolinenstraße zurückkehrten. 

Zwei Jahre später begannen die Deportationen deutscher Juden. Am 30. Juni 1942 wurde Juden der Schulbesuch gänzlich untersagt. Die letzten 76 Schülerinnen und Schüler sowie der Schulleiter, die Lehrkräfte und der Hausmeister wurden samt ihrer Familien deportiert. Fortan nutzte die Gestapo das Gebäude.


Unter den Ausstellungsstücken ist auch der Schreibtisch des letzten Schulleiters, Dr. Alberto Jonas. Nach ihm ist die ehemalige Schule heute benannt.
Nach der Befreiung zog eine Sprachheilschule in das Gebäude der ehemaligen Israelitischen Töchterschule ein. In den 1980er Jahren wurde das Haus unter Denkmalschutz gestellt, zur Gedenk- und Bildungsstätte umgebaut und restauriert. Inzwischen steht auch die Turnhalle unter Denkmalschutz. Sie wird beispielsweise von der Liberalen Jüdischen Gemeinde für Gottesdienste genutzt. 


Blick auf den ehemaligen Schulhof und die ehemalige Turnhalle, in der heute beispielsweise Gottesdienste stattfinden.
Link zu den Kursen der Gedenk- und Bildungsstätte
Mehr Informationen zur Geschichte der Israelitischen Töchterschule

Samstag, 5. Mai 2018

#WMDEDGT 5/18: Danmarks befrielse

Heute ist wieder der fünfte Tag des Monats, und Frau Brüllen fragt "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?", kurz WMDEDGT?

Heute ist der 5. Mai, und das ist in Dänemark, wo wir morgens noch sind, ein besonderer Tag: Am Abend des 4. Mai 1945 verkündete die BBC die Kapitulation Nazi-Deutschlands zum 5. Mai 1945. Damals stellten viele Dänen Kerzen in die Fenster; ein Brauch, der sich bis heute hält. Heute ist also Befreiungstag. Wir sind oft zu dieser Zeit in Dänemark, und jedes Mal ist dieser Tag auf's Neue etwas Besonderes für mich.

Der heutige Tag beginnt auf der Terrasse unseres Ferienhauses in Vinkelbæk auf der Insel Als, an der Ostsee. Der Gatte und ich sitzen noch lange draußen, gucken in den sternenklaren Himmel und lauschen den unzähligen Fröschen, die lautstark quarken. Für mich hört sich das so an wie die Sirene der dänischen Ambulanz ...

Um halb sechs beginnt dann das Vogelkonzert. Ich döse noch bis sieben Uhr, dann stehe ich auf, werfe die Kaffeemaschine an, begutachte meinen Sonnenbrand, dusche und wecke den Gatten. Um neun ist alles gepackt, schließen wir das Ferienhaus ein letztes Mal ab. Ich schnibble schnell noch ein paar Löwenzahnblüten ab, denn ich will später zu Hause Löwenzahnhonig machen.

Als wir durch das kleine Örtchen Lavensby fahren, vermeldet der Bürgerverein am Gedenkstein für die Volksabstimmung 1920: Danmarks befrielse - Dänemarks Befreiung.

Der Plan ist, beim Vermieter in Augustenborg den Schlüssel abzugeben, dann die Pfandflaschen in einem Supermarkt gegen eine frokostplatte einzutauschen, die üppig belegten Brote auf dem Picknickplatz des Frøslevlejrens Museum zusammen mit heißem Tee zu frühstücken und dann in Ruhe das Museums zu erkunden.

Allein: Zwischen Augustenborg und Frøslev gibt es auf 50 km nicht einen einzigen Supermarkt am Wegrand! So gibt es dann für den Gatten ein Brot mit einem am Vortag übrig gebliebenen Spiegelei auf Brot und heißen Tee, denn das Café auf dem Lagergelände ist geschlossen. Ich habe keinen Hunger.

Nach dem Museumsbesuch nehmen wir die Suche nach einem Supermarkt wieder auf. Die sind in dieser Gegend anscheinend Mangelware. Wir beschließen, ins Zentrum Padborgs zu fahren. An Speditionen und Sex-Shops mangelt es jedenfalls nicht, wie wir schnell feststellen. Schließlich finden wir einen Supermarkt und werden unser Pfand los.

Im Laden steppt der Bär: Überall sind Probierstände aufgebaut, toben Kinder durch die Gänge. Wir erstünden jetzt gerne einfach eine frokostplatte, erwischten aber anscheinend den einzigen Supermarkt in ganz Dänemark, in dem es die nur auf Vorbestellung gibt. Also entscheiden wir uns für Kartoffelsalat und Frikadellen.

Ab ins Auto und über die Grenze, nach Ellund. erst mal was essen. Dann wieder auf die Autobahn, weiter bis Hüttener Berge, wo wir angesichts der nahenden Staus abfahren, um zu tanken - die Rückfahrt des letzten Dänemark-Urlaubs, über 12 Stunden für 500 km,  erinnern wir noch sehr gut.

Wir kommen einigermaßen zügig durch und halten kurz in Halstenbek, um Kuchen zu holen. Der fehlte uns auf Als, denn irgendwie fanden wir keinen guten Bäcker. Deswegen gab's nachmittags Schnittchen, frokostplatter eben. Der Gatte eskalierte angesichts des Kuchenangebots und kam mit sechs Tortenstücken zurück.

Um halb vier ist der Wagen ausgeladen, läuft die erste Waschmaschine. Der Gatte meldet uns schon mal bei seiner Mutter zurück und lädt sie für den kommenden Abend zum Essen ein. Wir trinken Tee auf dem Balkon und fahren kurz zum Einkaufen. Im Supermarkt muss der Gatte als erstes Passfotos machen, denn er beantragt Montag einen einen Personalausweis.

Der Einkauf geht schnell. Wir haben in der kommenden Woche beide frei und deswegen Zeit, spontan zu entscheiden, was wir essen wollen. Einzig ein Pfund grüner Spargel kommt mit, denn Montag soll's Nudeln mit Spargel und Lachs geben.

Zu Hause melde ich mich bei Mudderns zurück, telefonieren eine Viertelstunde mit ihr und freue mich wieder mal, wie gut sie drauf ist, seitdem sie endlich ein Psychopharmakon nimmt. Sie strotzt nur so vor Energie und Lebensfreude!

Schließlich werfe ich die Waschmaschine zum vierten Mal an. Zum Abendessen gibt's den Rest Kartoffelsalat und Frikadellen - wir haben kaum Hunger. Könnte an der Torte liegen ... Ich falle zur Tagesschau mit dem Strickzeug auf's Sofa und freue mich, wieder fernsehen zu können, denn darauf musste ich eine Woche verzichten. Das Ferienhaus hatte apple TV und Netflix, also Mediatheken. Noch nicht mal dänisches Fernsehen konnten wir empfangen.

Nach zwei Versuchen, dem Vermieter klar zumachen, dass zum Fernsehempfang der Sat-Receiver fehlt, gaben wir auf. Dank wlan konnten wir die Tagesschau über's Tablet sehen, und alles andere ging uns nicht ab. Aber jetzt ist es schon schön, nur auf einen Knopf drücken zu müssen, damit die Kiste flimmert.

Der Gatte geht früh schlafen, ich halte noch bis gegen Mitternacht durch. Vorm Einschlafen lese ich noch ein bisschen in "Yasemins Kiosk*".

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Freitag, 4. Mai 2018

Treppenhausfreitag: Rappolt-Haus I, Mönckebergstraße 11

Das Treppenhaus des Rappolt-Haus I in der Mönckebergstraße 11.

Blick vom fünften Stock ins Erdgeschoss.
Das Kontorhaus, einst Sitz des Textilunternehmens Rappolt & Söhne, wurde zwischen 1911 und 1912 von Fitz Höger erbaut. Es steht in Teilen unter Denkmalschutz.

Im Treppenhaus.
An den Wänden hängen historische Hamburg-Aufnahmen.

Im Treppenhaus.
Mehr zu dem Haus und der Geschichte seines Bauherren Franz Rappolt habe ich am Montag geschrieben.

Dienstag, 1. Mai 2018

Ausgelesen: Bücher im April 2018

Eigentlich sollte ich mir die Eberhofer-Krimis mal zum Geburtstag wünschen, anstatt sie immer nur aus der Onleihe zu lesen, denn ich lese die Bücher von Rita Falk* wirklich sehr gerne. Mehr noch: Ich mag sogar die Verfilmungen, mag sie sogar mehrfach sehen, weil's immer wieder ein neues Detail zu entdecken gibt - genau, wie in den Büchern.

In diesem Monat las ich also reichlich Eberhofer-Krimis, weil ich sie gerade in der Onleihe ergattern konnte. In "Grießnockerlaffäre*" wird in Landshut ein toter Polizist gefunden: Eberhofers Vorgesetzter und Erzfeind. Zu allem Überfluss war die Mordwaffe Eberhofers Hirschfänger. Sieht also nicht gut aus, und der Eberhofer braucht viel Hilfe, um seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen. 

Da ich es selten schaffe, Serien chronologisch zu lesen, kannte ich den fünften Band, "Sauerkrautkoma*" schon, und machte mit dem sechsten, "Zwetschgendatschikomplott*" weiter. Der Rudi, Eberhofers Freund und Ex-Kollege kam zu Geld und sieht ins feine Schlachthofviertel, wo ihm eine riesige Krähe einen abgetrennten Frauenfinger vor die Füße legt. Klar, dass der Eberhofer seinem Freund hilft, den zum Finger gehörenden Körper zu finden.

Weiter ging's mit dem siebten Band, "Leberkäsjunkie*". Der Eberhofer ist mittlerweile Vater und hat Probleme mit dem Cholesterin. Die Oma muss gesund kochen, und die Kindsmutter, die Susi, mit der der Eberhofer nicht zusammenlebt, hat die Besuchszeiten für die Brut knallhart durchorganisiert. Zu allem Überfluss wird auch noch ein Gast in  der Pension von der Mooshammer Liesl ermordet. Der Mord muss aufgeklärt, ein Hotel-Neubau verhindert werden.

Den achten Band, "Weißwurstconnection*" übersprang ich und machte mit dem neunten Band, "Kaiserschmarrndrama*" weiter. Im Wald von Niederkaltenkirchen wird eine nackte Tote gefunden. Sie war erst kurz zuvor beim Simmerl in den ersten Stock gezogen und hat unter dem Namen "Mona" Stripshows im Internet angeboten. Der Eberhofer steht vor pikanten Ermittlungen, denn zum Kreis der Verdächtigen zählen ein paar ihrer Kunden, darunter der Leopold, der Simmerl und der Flötzinger.

Harte Zeiten für den Franz, auch privat: Das Doppelhaus vom Leopold und der Susi wächst in dem Maße wie Franz’ Unlust auf das traute Familienglück. Dann: die zweite Tote im Wald. Das gleiche Beuteschema. Ein Serienmörder in Niederkaltenkirchen?

Im kommenden Jahr erscheint mit "Guglhupfgeschwader*" der zehnte Band, auf den ich mich schon freue.

Mit "Die Mädchen von der Englandfähre*" von Lone Theils ging's zumindest ein wenig in unser Urlaubsland Dänemark, wenngleich der Krimi in Midtjylland (und in England) spielt, wir hingegen auf Als in Syddanmark waren. So waren die fiktiven Orte dann nicht ganz so gruselig als wenn ich immer mal wieder an einem Bauernhof wie dem im Buch beschriebenen vorbei gekommen wäre.

"Die Mädchen..." ist der erste Band einer Reihe um die Journalistin Nora Sand. Im Sommer 1985 verschwinden die dänischen Teenager Lulu und Lisbeth auf der Überfahrt nach England spurlos. Eine Suchaktion über Landesgrenzen hinweg verläuft im Nichts.

Jahrzehnte später fällt Nora Sand, die in London für eine dänische Zeitung arbeitet, ein Foto der beiden in die Hände: Es zeigt die Mädchen in der Zeit nach ihrem Verschwinden. Nora lässt die Geschichte nicht los.

Ihre Recherchen beginnen in Dänemark, wo die Mädchen in einem Heim aufwuchsen. Und führen zu dem englischen Frauenmörder Bill Hix. Der verbüßt im berüchtigten Gefängnis Wolfhall eine lebenslange Haftstrafe.
Nora ahnt nicht, welche Konsequenzen ihre Nachforschungen haben. Die Suche nach der Wahrheit ist gefährlich...

Das Buch hat einige Längen, macht bei mir aber insgesamt Lust auf mehr. Ich freue mich auf "Das Meer löscht alle Spuren*", dem gerade erschienenen zweiten Band der Reihe.

"Blutmöwen*" von H. Dieter Neumann spielt an der Flensburger Förde, unserer Urlaubsregion. Das Buch ist der fünfte Band einer Reihe um die Kommissarin Helene Christ und ihren Kollegen Nuri Önal und lässt sich auch lesen, wenn man, wie ich, die anderen Bände nicht kennt. Es war bestimmt nicht der letzte Band der Reihe, den ich las.

Worum geht's? Bauer Brodersen liegt neben seinem Jagdgewehr tot im Weizenfeld. Die Polizei findet schnell heraus, dass der Familienbetrieb der Brodersens vor dem Aus stand. Wählte der Bauer aus Scham den Freitod?

Doch seltsam: Außer der Witwe scheint niemand, der ihn kannte, um den Patriarchen zu trauern nicht einmal seine Kinder. Im Dorf hatte der starrköpfige Alte keine Freunde und einem landwirtschaftlichen Großunternehmer, mit dem Brodersen seit Jugendzeiten verfeindet war, kommt dessen Tod sogar gelegen. In der alteingesessenen Bauernfamilie stößt Helene Christ auf einen Abgrund aus häuslicher Gewalt, zu dem die fanatisch religiöse Witwe jedoch beharrlich schweigt. Erst muss ein weiteres Verbrechen geschehen, bevor das dunkle Familiengeheimnis der Brodersens langsam ans Licht kommt.

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