Montag, 16. Dezember 2019

#pmdd32: Das war der 13. Dezember 2019

Zufällig ist der 32. Picture my day day (#pmdd) wieder ein 13. Dezember, und wie am Vortag denke ich oft an die Zeit vor einem Jahr, als ich anfing, mich in meinen jetzigen Aufgabenbereich einzuarbeiten und voller Angst war, ob ich das alles tatsächlich schaffe.

#1: Gucken, wie die Nacht war. Nicht gut. Zumindest weiß ich, warum ich nach acht Stunden Schlaf noch müde bin. 

#2: Wäsche aufhängen.

#3: Schon mal den Einkaufszettel für morgen anfangen, dann wir werden den ganzen Tag unterwegs sein und dafür keine Zeit haben.

#4: Bushaltstellenwarteblick.

#5: Wie üblich auf die S-Bahn warten. Heute ist es erstaunlich leer.

#6: Ich habe einen Sitzplatz und kann lesen*.

#7: Das letzte bestellte Weihnachtsgeschenk kam im Büro an.

#8: Erst mal Tee machen.
Nach einem Jahr kann ich sagen: Ich hab's geschafft!

#9: Den Kalender aktualisieren.

#10: Wie gestern erteile ich eine Druckfreigabe; gestern dem Graphiker, heute der Druckerei.

#11: Moodboard.

#12: In der Mittagspause die Winterjacke zum Schneider bringen, damit sie einen neuen Reißverschluss bekommt.

#13: Ich liebe dieses kleine Haus, das 1704 erbaut wurde und seit mehr als 300 Jahren Kriegen und Stadtplanern trotz. Ich hoffe, es widersetzt sich noch lange.

#14: Stromkasten in hübsch.

#15: Straßenimpression.

#16: "Ich weiß nicht mehr, was Sie bestellt haben, aber ich erinnere mich an Ihre fröhlichen Handschuhe!" Die hinterließen Eindruck bei der Buchhändlerin.
Hier sind also 32 Impressionen vom 13. Dezember 2019.

#17: Vorm Filetieren der Orangen für's Mittagessen erst mal das Messer schleifen. Wenn wie im Büro kein Wetzstahl da ist, tut's auch 'ne rauhe Porzellankannte. 

#18: Arbeiten.

#19: Das darf ich nicht schon wieder vergessen.

#20: Büro-Routine. Freitags werden die Blumen gegossen.

#21: Mehr Weihnachtsstimmung ist nicht. 

#22: Vor Feierabend schnell noch abwaschen. Ich bin schon seit ein paar Stunden alleine im Büro, wie meistens freitags.

#23: Als Wegzehrung noch schnell das Adeventgskalendertürchen öffnen.

#24: Heimweg.
Hier geht's zu meinen #pmdd-Impressionen aus dem letzten Jahr.

#25: Angekommen.

#26: Ohne Verspätung geht's beim HVV selten. Das ist die Strickschrift für den Verspätungsschal

#27: Wäsche waschen.

#28: Das diesjährige Knusperhäuschen.

#29: Kalenderkerze und Hamburg Journal gucken.

#30: Wir sind zu erschöpft zum Kochen und lassen das Essen liefern. 

#31: Darauf freue ich mich schon die ganze Woche: Die zweite Staffel* von Agatha Raisin. 

#32: Weiter am Weihnachtsgeschenk für Mudderns stricken.
Vielen Dank an Shirisu für's Sammeln! Alle #pmdd32-Beiträge findest Du in dieser Teilnehmerliste.

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Sonntag, 15. Dezember 2019

#12von12 im Dezember 2019

Caro von "Draußen nur Kännchen" sammelt wie jeden Monat am 12. des Monats 12 Impressionen des Tages - vielen Dank dafür! Hier kommen meine Dezember-Bilder. 
#1: Bushaltestellen-Warteblick.
Ich denke dieser Tage oft an die Zeit vor einem Jahr zurück, als meine Vorgängerin mich einarbeitete - meistens schreiend - und ich mich ängstlich fragte, ob ich es wirklich packen werde, ihre Nachfolge anzutreten, ob das in mich gesetzte Vertrauen meines Chefs richtig ist. 


#2: Kalender richten.
Inzwischen weiß ich: Ich hab's gepackt! Ich habe nicht nur alle drei Projekte erfolgreich weitergeführt, sondern zwei neu konzipiert und ins 21. Jahrhundert gebracht (und am neuen Konzept für das dritte Konzept schreibe ich gerade). 


#3: Rotzeichnen darf im Betrieb eigentlich nur Blaumann II, aber solange die Unterlagen in meinem Büro bleiben ... 
Mit der Broschüre, für die ich heute eine Druckfreigabe erteile, startete ich vor 11 Monaten ins Jahr. Sie erscheint im Januar, trägt meine Handschrift und ist so, wie ich sie mir vorstelle - mit Potential für Veränderungen, damit es mir die nächsten Jahre nicht langweilig wird. 


#4: Zahlenmystik.
 
#5: Einkaufszettel für die Mittagspause.

Die Mittagspause verbringe ich mit Einkaufen. Ich bin froh, dass ich einige inhabergeführte Buchläden in Büronähe habe und versuche, dort zu kaufen.


#6: Weihnachtsgeschenke bestellen.
#7: Weihnachtsmarktstimmung.
#8: Feierabend.
Trotz der üblichen S-Bahn-Probleme bin ich einigermaßen pünktlich zu Hause. Das Abendessen wird improvisiert: Es gibt Nudeln. Eigentlich sollte das Essen vom Vortag auch noch für heute reichen, aber der Gatte langte zu gut zu. 


#9: Wir basteln eine neue Badezimmeruhr.
Den Abend verbringe ich mit dem Stricken eines Weihnachtsgeschenk für Mudderns und dem Donnerstagskrimi. Zwischendrin wird noch 'n büschen gearbeitet. 


#10: Strickzeug und Adventskalenderschnobkram.
#11: Notizen für den kommenden Bürotag.
Nach den Tagesthemen geht's ins Bett.


#12: Noch etwas lesen* und dann schnell schlafen.
Das Jahr ging übrigens viel zu schnell vorbei.

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Dienstag, 10. Dezember 2019

#einschalfürsleben2019 (M)Ein Schal fürs Leben

"Ein Schal fürs Leben" ist eine Aktion der Hilfsorganisation "Save the Children" und der Zeitschrift "Brigitte". Mit jedem gekauften Schal gehen 10 € an syrische Kinder auf der Flucht. Mit den Spenden werden beispielsweise schulische und medizinische Versorgung ermöglicht.

Die Aktion gibt es schon seit einigen Jahren (ich selbst habe 2016 zum ersten Mal davon gehört), aber die Schals gefielen mir bislang nicht. Spenden geht ja aber auch ohne Woll- oder Schalkauf.

Mein Schal fürs Leben 2019.
In diesem Jahr gefiel mir der Schal, aber eine Farbe nicht. Die Wolle für den Schal ist "Hope" von Lana Grossa - kuschelig weich. Ich habe das Grün, das mir nicht gefiel, durch ein fröhliches Grau von Woolly Hugs Sheep color ersetzt.

Das Materialpaket (ohne das Grün, das mir missfiel).
Wie viele andere auch, trage ich heute, am Tag der Menschenrechte, meinen Schal fürs Leben - sicher nicht zum letzten Mal.

Dieser Beitrag geht rüber zu den Linkparties Dings vom Dienstag und Handmade on Tuesday. Danke an alle für's Sammeln!

Donnerstag, 5. Dezember 2019

#WMDEDGT 12/19: Jagdglück

Heute ist wieder der fünfte Tag des Monats, und Frau Brüllen fragt "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?", kurz WMDEDGT? Vielen Dank für's Sammeln!

Der Gatte arbeitet seit einiger Zeit in der Spätschicht, muss also 30 Minuten später los als bisher, und so ganz hat sich unsere Morgenroutine noch nicht darauf eingestellt. Ich wecke den Gatten, schlappe in die Küche, setze Kaffee auf, wecke den Gatten nochmal, dusche, wecke den Gatten nachdrücklich, weil er jetzt wirklich spät dran ist, hole mir einen Kaffee und gucke, wann ich los muss, denn ich muss vor dem Büro noch kurz bei Zahnarzt vorbei. 

Die HVV-App schlägt mir tatsächlich vor, 45 Minuten Puffer einzuplanen, weil baustellenbedingt mal wieder auf allen Busrouten Stau ist. Das ist Hamburg: Wir bauen jahrelang eine Busbeschleunigung, die wir dann durch Baustellen jahrelang ausbremsen. 

Ich beschließe, es darauf ankommen zu lassen, plane nur 15 Minuten Puffer ein, verabschiede den Gatten, werfe mich in die Kladage und gehe zur Bushaltestelle. Wider Erwarten sind beide Busse pünktlich.

Beim Zahnarzt bin ich schnell durch. In der Hoffnung, dass wir uns dieses Jahr nicht wiedersehen, wünschen wir uns schon mal frohe Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr. 

Auf dem Weg ins Büro will ich kurz bei zwei Drogeriemärkten vorbei. Der Gatte sah am Montag zufällig, dass es dort das Reisegrößenset seines Lieblingsdufts gerade zu einem Drittel des regulären Preises gibt und beschloss, es sich zu Weihnachten zu wünschen, griff aber nicht gleich zu, weil: "Sich selber Geschenke kaufen, ist doof!" Das Schnäppchen war natürlich ratzfatz vergriffen, so dass ich schon in zwei Märkten vergeblich guckte.

Bei der Idee "mal kurz" in den Märkten vorbeizuschauen vergaß ich die übliche S-Bahn-Störung, aber zum Glück bin ich im Büro eh noch nicht eingeplant, da Zahnarzt. Bei zwei Drogeriemärkten habe ich Pech, auch bei dem einer anderen Kette, in den ich auf Verdacht noch schaue, also schnell ab ins Büro, aber nicht, ohne noch schnell einen Salat zu kaufen, denn ich haben den Joghurt, den es mittags geben soll, zu Hause vergessen. 

Im Büro erzähle ich einer Kollegin von meiner vergeblichen Suche nach dem Duftset für den Gatten, und da sie ohnehin abends in den Drogeriemarkt muss, bietet sie an, dort mal zu schauen. Prima. Eine andere Kollegin leiht mir die beiden aktuellen Drei ???-Hörbücher - die nächsten Strickabende sind gerettet. 

Der Arbeitstag ist ruhig: Ich habe gerade ein Manuskript abgeschlossen und warte darauf, dass der Graphiker das Layout liefert. Die letzte Anzeige kam am Vortag. Ich gebe sie frei, und prompt ruft der Illustrator an, weil ihm meine Randbemerkung bezüglich eines Details auffiel. Ich war die im Team einzige, die Flecktarn als Muster einer Bux nicht so toll fand. Der Illustrator ändert das Muster. Fein. 

Schreibtisch klar Schiff machen, also alles an Papierkram zum aktuellen Projekt entweder entsorgen oder abheften, bis auf die einzelnen Manuskriptfassungen und die Listen für die Logistik, Anschreiben für Belegexemplare und Postversand fertigmachen, Pressemitteilung überarbeiten ... 

Mittags ruft Mudderns an und erzählt von ihrem Vormittag mit ihrer Gesellschafterin, die jeden Donnerstag kommt. Es ist immer wieder schön, zu hören, wie gut ihr diese drei Stunden tun. Mudderns ist viel aktiver, bewältigt ihren Alltag wieder, geht jeden Sonntag in die Kirche und erzählt heute, Heiligabend wolle sie in den Kindergottesdienst - wow! Ich versuche seit etwa 20 Jahren vergeblich, sie dazu zu bewegen, wieder Weihnachten in die Kirche zu gehen, und vor etwa fünf Jahren hörte sie auch auf, an den anderen Sonntagen in die Kirche zu gehen. Inzwischen ist sie sonntäglich da und knüpft langsam wieder Kontakte.

Dass Mudderns einen schönen Vormittag hatte, wusste ich schon von ihrer Gesellschafterin, die mir per WhatsApp Fotos schickte. Das macht sie immer mal, wenn die beiden unterwegs was Hübsches sehen (heute war's eine üppige Weihnachtsdekoration an einem Balkon), und ich finde das entzückend. Für mich ist es eine große Beruhigung, dass da jemand ist, von dem Mudderns auch mal Rat und Hilfe annehmen kann, der sie zum Arzt begleitet, darauf achtet, dass Mudderns isst, ihre Tabletten nimmt und dafür sorgt, dass sie durchgelaufene Schuhe ersetzt, schmutzige Kleidung wäscht. Nach dem Kampf der letzten zwei Jahre ist das eine Erleichterung, denn ich kam bei Mudderns in diesen Punkten nicht weiter.

Die Kollegin, die stets verneint, meldet sich wie erwartet erneut krank - die neunte Woche. Davor hatte sie eine Woche Urlaub, und bevor sie den antrat, teilte sie uns mit, sie werde sich nach dem Urlaub krankschreiben lassen. Wir sind genervt, und ich wünschte mir, ihre Stelle würde befristet nachbesetzt, aber das geht nicht so schnell. Und solange sie sich immer nur wochenweise krankmeldet, ist eine Ausschreibung der Stelle eh schlecht. Ich vermute, sie lässt sich bis zum Renteneintritt in zwei Jahren krankschreiben. 

Ihre Arbeit ist umverteilt, und wir fragen uns, wie sie es schafft, mit diesem Aufgabenbereich eine Vollzeitstelle zu füllen und sich überlastet zu fühlen. Was meinen Teil ihres Aufgabenbereiches betrifft, brauche ich vor Mitte März nichts zu tun, und einen anderen erledige ich nebenbei mit etwa fünf Minuten täglicher Mehrarbeit (wobei das die fünf Minuten sind, die es mich sonst kostet, die Mails zu löschen anstatt sie zu bearbeiten, insofern gleicht sich das aus). Das einzige, wo sie wirklich fehlt, sind die Ladendienste. Da bräuchten wir dringend eine Vertretung.

Ich mache eine Stunde früher Feierabend. Momentan, so zwischen zwei Projekten, ist es ruhig, kann ich gut Minusstunden machen, zumal ich ab Januar weniger arbeite und bis April jede Menge Überstunden anstehen.  

An der S-Bahn fällt mein Blick auf den Tabakladen und mir kommt eine Idee für eine Nikolauskleinigkeiten für den Gatten, falls ich in der fünften Filiale der Drogeriekette dieses reduzierte Duftset nicht finde: Er bekam schon ewig nicht mehr seinen Lieblingspfeifentabak. 

Überraschenderweise ist die S-Bahn pünktlich, klappt der Umstieg in den Bus. Im Drogeriemarkt gibt es tatsächlich noch das reduzierte Duftset - drei Mal. Ich kaufe gleich alle drei Packungen - keine halben Sachen. An der Kasse erreicht mich eine WhatsApp der Kollegin: Sie hat die letzte Packung in der Filiale ergattert. Prima, Gatten-Geschenke für Weihnachten, Valentins- und Hochzeitstag sowie Ostern gesichert ... 

Zu Hause rufe ich Schwiegermutter an und erzähle ihr vom Jagdglück, damit sie nicht durch die Stadt laufen muss. Inzwischen kommt der Gatte nach Hause. Wir tauschen uns kurz über unseren Tag aus, dann zieht er sich zurück, bevor's in die Küche geht, denn er ist heute mit dem Kochen dran. 

Ich bringe die erste von insgesamt drei Maschinen Wäsche auf den Weg und falle auf's Sofa. Mudderns wünscht sich ein Schultercape, und das soll bis Weihnachten noch fertig werden.  

Abendessen, Tagesschau, Donnerstagskrimi, nochmaliges Telefonat mit Schwiegermutter, Monitor, Tagesthemen, Bett und vor dem Einschlafen noch etwas lesen. 

Dienstag, 3. Dezember 2019

Kleine Geschenkschachteln aus Origami-Papier / Tonpapier

Kleinigkeiten wie Schmuckstücke lassen sich prima in selbstgebastelten Geschenkschachteln verstauen.

Herzschachtel aus Tonpapier.

Noch eine Herzschachtel aus Tonpapier.
Damit die Origamischachtel verschlossen ist, habe ich zwei Schachtel gefaltet und übereinander gestülpt. Und damit Mudderns, die die Schachtel samt Inhalt bekam, etwas zu frickeln hat, kam noch eine Schleife drum.

Origamischachtel mit Kette, offen.
Origamischachtel mit Kette, geschlossen.
Die Anleitung für die Herzschachtel findet sich hier, ebenso wie die für die OrigamischachtelDieser Beitrag geht rüber zu den Linkparties Dings vom DienstagHandmade on Tuesday und Creadienstag. Danke an alle für's Sammeln!