Caro von "Draußen nur Kännchen" sammelt wie jeden Monat am 12. des Monats 12 Impressionen des Tages - vielen Dank dafür! Hier kommen meine Juli-Bilder.
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| #1: Heute weckt mich der Kirmeshase. |
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| #2: Dem Gatten guten Morgen sagen. Draußen ist es sonnig, weswegen der Rollladen bis mittags unten bleibt. |
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| #3: Der tolino beschloss gestern auf Seite 108, dass die Leihfrist von "Tod an den Landungsbrücken*" abgelaufen ist. Die Leihfrist geht zwar noch 15 Tage, aber auch nach einem Neustart ist der tolino nicht davon zu überzeugen. |
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| #4: Auch bei diesem Buch* zickt der tolino. Wie gut, dass ich bald wieder Kindle Unlimited* haben werde und beide Bücher darüber lesen kann. Ich mag einfach nicht auf dem Taschentelefon lesen. |
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| #5: Der Wochenplan muss umgestellt werden, denn die dicken Bohnen aus dem Glas, die es heute geben sollte, entpuppten sich als ein Glas Pflaumen. |
Vor einem Jahr war der Gatte im Krankenhaus, und es war ungewiss, ob er wieder nach Hause kommt. Fast acht Wochen später durfte er wieder nach Hause kommen - zum Sterben. Ich denke in diesen Tagen und Wochen oft an die letzte Zeit, die ich mit dem Gatten erleben durfte. Auch wenn wir seit Beginn seiner Erkrankung im November 2020 wussten, dass unsere gemeinsame Zeit schnell zu Ende sein kann, hofften wir doch bis zuletzt auf ein Wunder. Weiterleben ohne den Gatten fällt mir unendlich schwer.
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| #6: Mal gucken, ob die Konzentration heute reicht, um den vor vier Wochen angefangenen Häkel-Blumenstrauß fertigzustellen. |
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| #7: Ich denke, das sieht so aus, wie es aussehen soll. |
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| #8: Schnell noch die Socken für eine Kollegin fotografieren, damit ich sie verpacken kann zum Verschenken. |
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| #9: Die Hitze ist ideal zum Wäschetrocknen. |
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| #10: Gestrickt wird heute natürlich auch. Der Lulu Slipover wächst rasend schnell. |
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| #11: Blick in den Abendhimmel. |
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| #12: Wenn der tolino zickt, lesen ich halt analog. Der aktuelle Sörensen-Band* ist der erste, den ich nicht vom Gatten zum Hochzeitstag geschenkt bekam. |
Der Blick in die ersten sechs Corona-Jahre: Am 12. Juli 2020 waren wir mit Schwiegermutters Umzug beschäftigt, war der Gatte noch gesund. Am 12. Juli 2021 war der Gatte schon krank, der Antrag auf Berufsunfähigkeitsrente gestellt, lebte er sich gerade im neuen Status Quo ein. Drei Jahre später stellten wir einen Antrag auf Pflegestufe. Am 12. Juli 2022 lebte meine Mutter seit einer Woche im Pflegeheim und war guter Dinge, während wir uns darauf einrichteten, ihr Haus zu unserem zu machen. Am 12. Juli 2023 pendelten wir seit einem Jahr, stolperten von einer Handwerkerpleite in die nächste und hofften auf ein baldiges Baustellen-Ende. Am 12. Juli 2024 wollten wir eigentlich nur ruhig auf der Baustelle vor uns hin leben, aber das Schicksal sah anderes mit uns vor und stellte unser Leben vier Monate später auf den Kopf. Am 12. Juli 2025 war der Gatte zum sechsten Mal in diesem Jahr im Krankenhaus, ahnten wir nicht, dass unsere gemeinsame Zeit bald zu Ende sein sollte. / *Affiliate links
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