Samstag, 1. März 2025

Ausgelesen: Bücher im Februar 2025

Das Rudel liest.
Wie im Januar
 verbrachte ich auch im Februar viel Zeit in Krankenhäusern und Arztpraxen. So galt weiterhin: Alle Bände der Drei Fragezeichen sind prima Krankenhaus- und Wartezimmerlektüre. Arzttermine dauern beim Gatten gerne mal mehrere Stunden, und so schaffe ich da oft spielend zwei Bücher.

Die Frau Helbing-Reihe* von Eberhard Michaely* lese ich ausgesprochen gerne und mit großem Vergnügen. Ich freue mich auf jeden neuen Band. "Frau Helbing und die tödlichen Weihnachtsplätzchen*" wollte ich eigentlich während des Weihnachtsurlaubs beim München-Bummel kaufen und lesen, aber als Ketten-Buchhandlung hat Hugendubel kleine Verlage nicht im Sortiment. Das Buch war dort noch nicht mal als bestellbar gelistet! Unsere hiesige Buchhandlung ist da zum Glück besser aufgestellt.   

Im aktuellen sechsten Band erhält Frau Helbing Weihnachten überraschend besuch von ihrem in den USA lebenden Schwager Walter und seiner Familie. Er will ein Fest wie in Kindertagen feiern. Und am 25. Dezember wird Frau Helbing dann vor einem erlesenen Hamburger Publikum auf der Bühne stehen! Heide hat sie überredet, eine Rolle in dem Schwank Tratsch im Treppenhaus zu übernehmen, der zu Ehren ihres alten Freundes Dr. Rheder an seinem Geburtstag im St. Pauli Theater aufgeführt werden soll. Als der Jubilar, der selbstredend die Hauptrolle spielen will, zum ersten Mal an den Proben teilnimmt, ist für den ambitionierten Regisseur Alexander Krey der Schock groß: Nach einem Schlaganfall hat der vermeintliche Bühnenstar Mühe zu sprechen. Kurz darauf wird Krey tot in seiner Garderobe gefunden – er hat ein mit Zyankali vergiftetes Weihnachtsplätzchen gegessen. Da auch Frau Helbing Kekse gebacken hat, zählt sie zum Kreis der Verdächtigen. Ein Grund mehr für die Hobbydetektivin, den wahren Mörder zu finden.

Solide Koste wie die anderen Bände, wenngleich ich finde, Walters Besuch war überflüssig, irgendwie nichts Halbes und nichts Ganzes. 

"Mordshexerei*" ist der neunte Band rund um die ehemalige Dorfkommissarin Mary von Marion Stadler*. Mary ist inzwischen Privatdetektiv. Seitdem das Dorf mit "Pandora" eine neue Einwohnerin hat, passieren seltsame Dinge: Auf dem Friedhof werden einige Gräber verwüstet, nachts geheimnisvolle Feuer im Wald entdeckt und über der Kirchentür rätselhafte Graffiti hingeschmiert. Sofort fällt der Verdacht auf Pandora, aber sie wird nach einer aufregenden Geisterbeschwörung tot in einem sagenumwobenen Tümpel entdeckt. Nicht nur die beiden Kommissare aus der Polizeiinspektion im nahegelegenen Kelheim beginnen zu ermitteln, sondern auch Mary. 

Spannend und solide wie die Bände davor auch.

Bei der "Miss Merkel*"-Reihe von David Safier* freue ich mich auch immer schon auf den nächsten Band. Den aktuellen vierten schenkte mir der Gatte zu Weihnachten, aber ich kam erst jetzt dazu, ihn zu lesen. Wie der Titel "Mord in der Therapie*" schon sagt, geht Merkel in Therapie. Prompt wird der Therapeut ermordet. Merkel bekommt dadurch gleich viel bessere Laune, endlich kann sie wieder ermitteln. Verdächtig sind die Mitglieder der Gruppe: Ein Wutbürger, eine Katzenfrau, eine Viren-Phobikerin, eine Klima-Aktivistin und ein Mann, dem es buchstäblich die Sprache verschlagen hat. Allerdings fällt der Verdacht der anderen erst einmal auf Merkel selbst, schließlich starb der Therapeut gleich nach ihrer ersten gemeinsamen Sitzung.

Wieder ganz großes Lese-Vergnügen!

Das genaue Gegenteil war dann wieder die Holly Holmes-Reihe* von K.E. O'Connor*. Auch der siebte Band, "Mord und Zitronenkuchen*", bleibt schlampig redigiert, und was eigentlich die Übersetzerin beruflich macht, wüsste ich immer noch gerne.  

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