An jedem 28. eines Monats ist Picture my Day-Day, kurz pmdd. Ich finde, das ist ein schönes Tagebilderbuch. Mitmachen ist einfach: Fotos vom Tag machen, bloggen oder mit #pmdd2026 auf Bluesky oder Instagram einstellen. Gesammelt wird alles auf dieser Seite.
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| Das Kuschel-Rudel hatte anscheinend eine sehr bewegte Nacht. Der Kirmeshase weckt mich mit dem Bürzel. |
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| Der alte Apfelbaum hängt endlich wieder voller Äpfel. Wenn ich in sechs Wochen wieder zu Hause bin, werden sie rot sein. |
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| Dem Gatten guten Morgen sagen. |
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| Während der Kaffee durchläuft, wird die Spülmaschine ausgeräumt. |
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| Schon mal die ersten beiden Koffer verladen. |
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| Der Plan für den Tag. |
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| Bevor ich eine Sonnenblume pflücke, kontrolliere ich, ob sie gerade von Hummel besetzt ist. Hummel lieben Sonnenblumen! |
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| Im Blumenfeld. |
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| Dem Gatten Sonnenblumen bringen. |
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| Die Rose auf dem Grab des Gatten blüht. |
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| Das Grab des Gatten ist sehr farbenfroh. |
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| Die Bromelie bleibt in den kommenden Wochen draußen und wird automatisch gegossen. |
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| Die ersten Punkte abstreichen. |
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| Ein Abschiedsblick in den Garten. Es ist wieder ein Sommer, den ich nicht zu Hause verbringe. Den letzten Sommer verbrachte ich mit dem Gatten im Krankenhaus. Es sollte unser letzter gemeinsamer Sommer sein. |
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| Die Lilien blühen und duften intensiv. |
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| Ich freue mich immer wieder über die Herbst-Anemonen. |
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| Ein neuer Mensch wird ankommen, während ich in der Reha bin. Seine Großmutter bekommt schon mal ein Geschenk für die zukünftigen Eltern. |
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| Das Holzregal hat eine fiese scharfe Kante, an der ich mir unlängst sehr übel die Hand aufschnitt. Ich polstere sie schnell noch provisorisch ab. |
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| Mittagessen. Im letzten Sommer schnitt ich jeden Tag eine halbe Melone für den Gatten auf und brachte sie ihm ins Krankenhaus mit. |
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| Geburtstagsgrüße für den Ostsee-Onkel und ein Brief für die Ostsee-Tante. |
Heute ist Dienstag. Morgen fahre ich für ein paar Wochen zur Reha in Schleswig-Holstein. Ich muss also packen und das Haus auf ein paar Wochen Abwesenheit vorbereiten. Außerdem melde ich mich beim Gatten und bei einer Nachbarin mit Sonnenblumen ab.
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| Post auf den Weg bringen. |
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| Der Großfuß-Hase hoppelte schon mal an die Tür, damit er morgen nicht vergessen wird. |
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| Am Lulu Slipover weiterstricken. |
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| Ein letzter Blick in den Abendhimmel. |
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| Die Lichterkette hängt momentan recht verloren da. |
Der Blick zurück in die ersten fünf Corona-Jahre: Am 28. Juli 2020 war der Gatte noch gesund und mit der Haushaltsauflösung seiner Mutter beschäftigt. Zwei Tage später wurde ihr Haus an die Käufer übergeben. Zwei Jahre später ist er mit der Haushaltsauflösung meiner Mutter beschäftigt. Am 28. Juli 2021 war der Gatte schon krank, beschäftigte mich ein ominöser Tumor-Verdacht (der sich ein Vierteljahr später zum Glück nicht bestätigte, da die gefunden Tumore gutartig sind). Am 28. Juli 2022 machte ich erste Erfahrungen mit der Ölheizung, zog meine Mutter aus der Kurzzeitpflege in die stationäre Pflege um, hatten wir noch die Hoffnung, dass sie im Pflegeheim heimisch wird und sich dort wohlfühlt. Am 28. Juli 2023 lebten wir seit einem Jahr auf einer Baustelle, pendelten zwischen Haus und Wohnung. Am 28. Juli 2024 waren wir umgezogen, war unsere Küche fertig, dachten wir, wir könnten endlich im alt-neuen Haus ankommen. Ein Jahr später ahnten wir nicht, dass uns kein Vierteljahr gemeinsamen Lebens mehr bleibt. / *Affiliate link
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