Freitag, 15. Mai 2026

#12von12 im Mai 2026

Caro von "Draußen nur Kännchen" sammelt wie jeden Monat am 12. des Monats 12 Impressionen des Tages - vielen Dank dafür! Hier kommen meine Mai-Bilder. 

#1: Den Gatten Guten Morgen sagen.

#2: Durch den kleinen Hohlweg zum Bahnhof. Den Weg nahm ich schon als Kind. Lange werde ich ihn nicht mehr gehen können, denn das angrenzende Grundstück wird bebaut. Dadurch fällt der Weg weg.

#3: Im Büro wird erstmal gefrühstückt. 

#4: Auf die Frühstückspause folgt unweigerlich die Mittagspause.

#5: Auf die Mittagspause folgt der Feierabend. Doch, doch, ich habe auch gearbeitet.

Heute ist einer von zwei Echtbüro-Tagen, wobei ein Dienstag meistens deutlich entspannter ist als ein Mittwoch. Heute bin ich sogar alleine im Büro. Der Rest ist krank, hat Urlaub oder arbeitet zu Hause. Es sind Ferien, es ist paradiesisch ruhig. Ich kann wie geplant Feierabend machen und nach Feierabend zu einer Ärzterunde starten. Als Chronikerin muss ich jedes Quartal neue Medikamente haben. Das geht erfreulicherweise alles ganz geschmeidig, so dass ich tatsächlich nur eine Stunde später als sonst zu Hause bin. 

#6: Der Metronom ist bis Mitte Juli voller als sonst. Die S-Bahn fährt nicht zwischen Wilhelmsburg und Neugraben, so dass viele den Regionalexpress nutzen. Außerdem wird der Verkehr nach Hannover zurzeit über meinen Wohnort umgeleitet. Ich habe Glück, dass ich einen Sitzplatz bekomme. 

#7: Als ich am Bahnhof ankomme, ist ein Bus da. Ich nutze die Chance und fahre eine Station mit. Das ist Premiere, denn normalerweise laufe ich die anderthalb Kilometer vom Bahnhof nach Hause, weil das schneller geht als mit dem Bus, der zudem nur alle halbe Stunde fährt. Um ganz bis nach Hause zu fahren, müsste ich jetzt noch auf einen anderen Bus warten. Stattdessen laufe ich den restlichen Weg. 

#8: Der Lieblings-Postbote war da. Irgendwann sprach er mich an, und da zeigte sich, dass er im Ehrenamt einer der Kooperationspartner "meines" Projektes ist. Er nutzt zudem gerne das Fähnchen am Briefkasten, und dadurch weiß ich immer, wann er die Post brachte. 

#9: Die Spülmaschine wartet schon seit dem Morgen darauf, ausgeräumt zu werden.

#10: Blick in den abendsonnigen Garten. Zum Draußensitzen ist es leider zu kalt.

#11: Die Brotdose für den nächsten Tag wird vorbereitet. Sie ist etwas voller als die für heute, da der Tag länger wird. 

#12: Das Kuschel-Rudel will noch etwas lesen*

Der Blick zurück in die ersten sechs Corona-Jahre: Im Mai 2020 war Tante das letzte Mal zu Besuch in Schwiegermutters Haus, bereiteten wir Schwiegermutters Umzug in die Seniorenwohnanlage vor. Im Mai 2021 war der Gatte schon über ein halbes Jahr schwer krank und zum zweiten Mal im Krankenhaus. Im Mai 2022 hatte ich noch die Kraft, vor der Arbeit Schwimmen zu gehen, ergatterten wir Öl, das durch den Ukraine-Krieg kurzfristig sehr knapp und teuer war. Im Mai 2023 bereitete ich mich auf die Trauerfeier für meine Mutter vor. Eigentlich wollten wir schon einige Wochen im alt-neuen Haus sein, wollten, das meine Mutter sieht, was wir aus dem Haus gemacht haben. Im Mai 2024 waren wir umgezogen und warteten auf die neue Küche. Am 12. Mai 2025 mähte der Gatte zum letzten Mal Rasen in dem Garten, den er so liebte. Ich wünschte, wir hätten hier noch viele Jahre miteinander eben dürfen, aber uns war kein halbes Jahr mehr vergönnt. / *Affiliate link

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