An jedem 28. eines Monats ist Picture my Day-Day, kurz pmdd. Ich finde, das ist ein schönes Tagebilderbuch. Mitmachen ist einfach: Fotos vom Tag machen, bloggen oder mit #pmdd2026 auf Instagram einstellen. Gesammelt wird alles auf dieser Seite.
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| Noch vor dem Aufstehen bestelle ich eine Rose. Ich habe mir in den Kopf gesetzt, dass Zuhause und auf den Grab je eine Rose mit dem Vornamen des Gatten und von mir wachsen. Die nach Sabine Sinjen benannte Rose ist allerdings meistens vergriffen und geht auch heute binnen Minuten weg. Ich habe Glück und bekomme eine. Fehlen noch zwei. |
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| Schnuffi mahnt mich, jetzt endlich aufzustehen. Er hat recht. Ich bin spät dran. |
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| Das geht gerade noch so. |
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| Heute darf der Zirkus-Hase mit. |
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| Der Hoptimist ist natürlich auch mit an Bord. |
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| Der Zirkus-Hase ist fleißig. |
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| Der Zirkus-Hase bekam eine Quitte aus dem Garten einer Kollegin geschenkt. |
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| Im Bürohaus sind Bauarbeiten, was lange Wege bedeutet. Damit ich das nicht vergesse, hängt sicherheitshalber ein Zettel am PC. |
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| Ich bin gespannt, ob ich die Beseitigung dieser Leckage nochmal erlebe. |
Heute ist Mittwoch. Ich bin seit 53 Woche Witwe. Ich versuche noch immer, mich nach 26 gemeinsamen Jahren in das Leben ohne den Gatten einzufinden.
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| Zu Hause erwarten mich gar gruselige Gespenster. |
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| Der Blumenhase ist ganz stolz auf die hübsche Chrysantheme. |
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| Dem Gatten guten Abend sagen. Heute Morgen war ich etwas in Eile. |
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| Ein bisschen Halloween-Deko für Drinnen. |
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| Die geschenkte Quitte bringt den Wochenplan ein wenig durcheinander. |
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| Morgen muss ich einiges erledigen. |
Heute arbeite ich im Echtbüro. Da gerade zwischen Harburg und Hauptbahnhof keine Züge fahren, fahre ich erst eine Stunde über die Autobahn zu einem Park & Ride und dann mit S-Bahn und Bus ins Büro. So bin ich dann vier Stunden unterwegs, um sechs Stunden zu arbeiten. Ich könnte auch in Harburg in die S-Bahn umstiegen, aber die ist auch ohne bummelig 150.000 zusätzliche Fahrgäste chronisch überlastet und fällt oft aus. Dann sitze ich in Harburg fest und komme von da nicht mehr weg. Bin ich erstmal über die Elbe rüber, ist es einfacher. Die Zeit, die ich im Stau stehe, ist berechenbarer als der ÖPNV.
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| Die Spülmaschine will spielen. |
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| Vorbereitungen für's Abendessen. |
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| Ich habe liebe Post bekommen. |
Pünktlicher Feierabend und eine schnellere Rückfahrt nach Hause, weil ich vor der Rush Hour auf die Autobahn komme. Für stockenden Verkehr ist dennoch gesorgt, denn es sind Zufahrten und Fahrbahnen gesperrt. Irgendwie muss man die Blechlawine doch zum Stillstand bringen!
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| Füße hoch und stricken. Ob ich irgendwann den Lulu Slipover nochmal fertig bekomme?! |
Endlich zu Hause, passiert nicht mehr viel. Das Fahren strengt mich an. Zum Glück muss ich es nur zwei Mal in der Woche machen, könnte auch zu Hause arbeiten. Also falle ich direkt nach der Tagesschau ins Bett und werde mehr als zehn Stunden schlafen.
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| Gespenstermond. |
Der Blick zurück in die ersten sechs Corona-Jahre: Am 28. Oktober 2020 wussten wir zwar schon seit zwei Wochen, dass der Gatte krank ist, ahnten aber noch nicht das ganze Ausmaß, und so arbeitete er noch. Am 28. Oktober 2021 wussten wir um das ganze Ausmaß der Erkrankung des Gatten, wartete er auf seine Verrentung, da er nicht mehr arbeitsfähig war. Am 28. Oktober 2022 hofften wir auf einen baldigen Umzug - vergeblich. Den Adventskalender, den ich an diesem Tag für meine Mutter kaufte, entsorgte ich ein halbes Jahr später immer noch originalverpackt, als wir nach ihrem Tod ihr Zimmer im Pflegeheim ausräumten. Am 28. Oktober 2023 kauften wir die gleichen Süßigkeiten für Halloween wie im Jahr davor, hoffte der Gatte zu recht auf viele klingende Kinder, die er erschrecken wollte. Am 28. Oktober 2024 freute sich der Gatte auf Halloween. Am 28. Oktober 2025 war ich seit einer Woche Witwe, kaufte ein Grab und versuche seitdem, mich nach 26 Jahren Zweisamkeit wieder in das Alleinleben einzufinden.
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