Freitag, 2. November 2018

Mit dem Traditionszug 470 128 zum Grünkohlessen ins Reinbeker Schloss

Schon lange wollten wir mal mit der historischen S-Bahn durch Hamburg fahren, aber irgendwas ist ja immer. Diesmal störte uns, dass wir zur besten Kaffeezeit Grünkohl essen sollten, aber letztlich hielten wir es mit Anna de Noailles: "Die Welt gehört denen, die keine festen Essenszeiten haben."

Das Ziel ist klar.
So fuhr ich denn an einem nebligen Montagabend nach Altona, um die Fahrkarten zu kaufen - und musste sehr lachen, als ich einen normalen HVV-Fahrschein bekam. Da hätte es doch auch eine Grünkohltaste am Automaten getan.

Nein, das ist nicht der Fahrschein.
Sonnabend hühnerten wir dann zu einer für uns nachtschlafenden Zeit nach Ohlsdorf raus, um das ganze Fahrtvergnügen mitzumachen - einmal quer durch Hamburg, erst oberirdisch, dann unterirdisch, und schließlich nach Reinbek. Während der ganzen Fahrt machte ich komischerweise kein Foto.

Himmel, die wollen alle mit?!
Und: Wir hatten vergessen, wie unbequem die Wagen waren. Der 470 128 war zwar über Jahrzehnte der Zug, der zwischen Bergedorf und Altona, also auf der S-Bahnstrecke, an der der Gatte und ich ich seit ewigen Zeiten wohnen, eingesetzt wurde, aber zwei Stunden auf den Resopalbänken, das ist schon eine Herausforderung.

Irgendwie hatte ich "Grünkohl" als Zugziel erwartet.
In Reinbek ging's dann direkt ins Schloss zum Grünkohlessen.

Bitte begeben Sie sich direkt zum Grünkohl!
Am Ziel.
Nach dem Essen gab's noch einen kleinen Spaziergang durch den Schlosspark. Danach fuhren wir mit der regulären S-Bahn zurück - das Warten auf die Rückfahrt mit dem historischen Zug dauerte uns zu lange. Alles in allem ein wirklich empfehlenswerter Ausflug!

Die Siebziger lassen grüßen.
Die nächste Grünkohlfahrt ist am kommenden Sonnabend, 10. November. Mehr Infos gibt es hier.

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