Freitag, 9. November 2018

Yarncamp 2018: Der erste Tag

Das Yarncamp war nicht nur mein erstes Yarncamp, sondern auch noch mein erstes Barcamp überhaupt. Das ist insofern witzig, weil ich im Büro gerne propagiere, dass wir uns öfter an Barcamps beteiligen sollten. Deswegen gelte ich bei der alten Chefin als Social-Media-Profi. Bislang dominierten die, die meinen, dass dieses neumodische Internetz eh niemand braucht. Der neue Chef ist da zum Glück anders.

Das diesjährige Yarncamp-Design: Stulpen nach einem Entwurf von Tanja Steinbach.
Ich war also freudig gespannt, was mich auf dem Yarncamp erwartet.

Jetzt geht's los!
Los gings am Freitag mit einem Warmup bei lecker Essen im Metropol - ein wirklich netter Einstieg. Sonnabend öffneten sich dann die Tore im Haus des Buches um halb neun, begannen Vorstellungsrunde und Sessionplanung um halb zehn. Für die Vorstellungsrunde sollte sich jeder vorher drei Hashtags ausdenken. Meine lauteten #fettemaschen #strickenfuerdiedicken und #rundundbunt.

Ein Cowl mit einem selbstgenerierenden Muster.
Beim Tunesischhäkeln.
Nach der Vorstellunsgrunde ging's in die Sessionplanung. Der Plan füllte sich schnell, und ich war überrascht über die Themenvielfalt. Ich hatte eigentlich gedacht, zwischendrin mal Leerlauf zu haben, aber stattdessen liefen so viele für mich interessante Session parallel, dass ich Probleme hatte, mich zu entscheiden und erst abends merkte, dass ich das Mittagessen ausfallen ließ.

Einige Werke von David Wasser.
David erklärt seine Kunstwerke mit vollem Körpereinsatz.
Ich entschied mich schließlich für die Session zum diesjährigen Yarncamp-Design, gefolgt von einer zu selbstgenerierenden Mustern und zum Sockenstricken, bevor ich die Grundlagen für's Tunesischhäkeln und Doubleface lernte und mich von David Wassers "Malen mit Wolle" inspirieren ließ. Den Abschluss bildete eine Brioche-Session.

Abends hätte es noch ein gemeinsames Abendessen gegeben, aber das wäre mir zu viel geworden.

Blick ins Goodie-Bag.
Sollte ich übrigens ein Ticket für das Yarncamp im nächsten Jahr ergattern, sollte einer meiner Hashtags #zudooffürdoubleface lauten. Frau Knit Fu gab sich jede erdenkliche Mühe, aber das mit den beiden Fäden auf einem Finger überfordert mich total. Dafür erfand ich eine neue Technik, die ich "Tunesisch stricken" nenne, weil das Maschenbild ähnlich aussieht. Schafft ja auch nicht jede.

Mein Doubleface-Versuch.
Mehr Yarncamp-Bilder gibt's auf meiner Facebook-Seite. Über den zweiten Tag berichte ich morgen.

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