Vor einem Jahr begann der Anfang vom Ende: Der 12. Januar 2025 war der Tag, bevor der Gatte in eine neunmonatige Krankenhaus-Odyssee mit acht OPs und einer tödlich verlaufenden Candidozyma auris-Infektion durch mangelnde Krankenhaus-Hygiene startete.
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| #1: Ich mag nicht aufstehen müssen. |
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| #2: Dem Gatten Guten Morgen sagen. |
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| #3: Die Spülmaschine will ausgeräumt werden. |
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| #4: Arbeiten. |
Caro von "Draußen nur Kännchen" sammelt jeden Monat am 12. des Monats 12 Impressionen des Tages - vielen Dank dafür!
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| #5: Mir fielen Sterne vor die Füße. |
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| #7: Ich glaube, da möchte ich jetzt nicht raus. Fotos und Schilderungen in den lokalen Foren zeigten, dass ich gut daran tat, zu Hause zu bleiben. |
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| #8: Auch dieses Jahr mache ich wieder bei #pollys100tagechallenge2026 mit. Allerdings entschied ich mich erst am 8. Januar dazu, nachdem ich am Vortag Wolle für ein Paar Freundinnen-Socken kaufte. Wolle für Geschenke nehme ich ungern aus dem Stash, sondern kaufe sie lieber neu, passgenau für die Beschenkte. |
Heute ist Montag. Eigentlich wollte ich in einer langen Mittagspause schon mal einen Teil des Wocheneinkaufs erledigen, aber da sich die nächste Schlechtwetterfront ankündigt, bleibe ich zu Hause.
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| #9: Teezeit mit Apfelpunsch und der halbfertigen zweite Freundinnen-Socke. |
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| #10: Selbstfürsorge, auch wenn sie schwerfällt: Overnight Oats für zwei Tage im Echtbüro und Frühstück für den nächsten Tag. |
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| #12: Das Schlafschaf hat sich einen Platz unter den Hasen des Gatten erobert, und natürlich wird vor dem Einschlafen noch etwas lesen*. |
Der Blick zurück in die ersten sechs Corona-Jahre: Am 12. Januar 2020 war ich das letzte Mal vor Corona im Theater, nicht ahnend, dass es das letzte Mal sein würde. Am 12. Januar 2021 hatten wir noch die Hoffnung, dass der Gatte wieder gesund wird, hatte ich nach einem Jahr Pause einen grippalen Infekt, machte uns die Psychose meiner Mutter zu schaffen. Am 12. Januar 2022 begannen wir mit dem Renovieren des Schlafzimmers. Hätten wir gewusst, dass wir ein halbes Jahr später Hausbesitzer wären, ein Haus sanieren müssen, hätten wir uns das gespart ... Am 12. Januar 2023 wurde der Gatte nach einem Schlaganfall aus dem Krankenhaus entlassen. Am 12. Januar 2024 waren wir mit einem Jahr Verspätung umgezogen und lebten uns in der alt-neuen Heimat ein. Am 12. Januar 2025 hatte der Gatte noch zehn Monate zu leben. / *Affiliate links
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